SV Beyendorf-SSV Besiegdas II 1:11 (0:7) 20.10.18

Schon etwas länger her, aber es handelte sich wohl um einen sonnigen Tag an dem wir endlich mal wieder in Beyendorf gastieren durften. Die erste Überraschung stellte die Platzgröße da, die eher an den „Käfig“ im heimischen Cracau erinnern ließ. Sogar einige Heimfans hatten sich eingefunden, darunter sogar eine bekannte Stadtfußball-Legende (Endlich waren auch wir mal da, wo er schon gespielt hatte).

Zum Spiel:

Erste Halbzeit und Zweite Halbzeit:

Nach einigen Problemen in der Defensive, die vorallem im mangelhaften Spielaufbau ihre Ursache hatten, musste Jannis uns im Tor in den ersten 10 Minuten zweimal grandios vor einem Rückstand bewahren. Nach einer Umstellung des Spielsystems lief der Ball dann jedoch besser und wir kamen zu ersten Chancen und glücklicherweise auch sofort zu Toren. Aufgrund der Vielzahl an Toren, soll an dieser Stelle auf eine Beschreibung jeder Einzelnen „Kiste“ (Miro Klose) verzichtet werden. Denn ob Ralf seinem Spitznamen „Arjen“ auch abgesehen von gleicher Frisur alle Ehre machte, oder wie Amiri nach dem 0:8 auf die Knie geht, als hätte er gerade den WM-Sieg herausgeholt, interessiert den Leser meist weniger.

Ein Tor jedoch überflügelte an diesem Tag jedoch alle mit Leichtigkeit und um Längen.

Zum Tor von Magic (0:9):

Ganze 12 Minuten nach seiner Einwechslung ist der Mann, der für unglaubliche Tore zuständig ist, bereits erbost, Grund dafür sind die (bisher sehr erfolgreichen) Flugbälle aus der Viererkette, die unsere Außenspieler erreichen, ohne dass man auf der Sechser-Position daran Anteil hätte.

Nach einem dieser Bälle, der vom Verteidiger Beyendorfs ins Seitenaus befördert wird, dreht Magic entrüstet ab und passiert die Mittellinie, erst auf Drängen gefühlt aller Anwesenden lässt er sich dazu bewegen, sich mittig in etwa 30 Meter Torentfernung zu postieren. Dort steht er völlig frei und was nun folgt, bestätigt seinen magischen Spitznamen mal wieder:

Der Einwurf landet bei Magic, der mit Wut im Bauch die Innenseite auspackt und den Ball per Volley über den Torhüter unter die Latte ins Netz befördert. Ebenso schnell, wie der Ball fliegt, ziehen sich auch die Mundwinkel des Schützen von unten nach oben und zaubern Magic ein breites Grinsen ins Gesicht. Ein durch und durch magischer Moment.

 

Fazit: Das Ergebnis täuscht darüber hinweg, dass mit weniger Glück und einem schlechter aufgelegten Torhüter bereits nach 10 Minuten ein 2:0 Rückstand auf uns gewartet hätte.

Es gilt also durchweg wacher in die folgenden Partien zu gehen. Bis dahin:

Abrakadabra SimsalaBÄM!

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