Testspiel der Zweiten in Schadeleben

Schadeleben – Besiegdas II 3:2 (0:1) 08.09.2018 15:00 Uhr 

 

Aufgrund der Absage des Pokalspiels gegen den SSV Germania, vereinbarte das Trainerteam kurzfristig ein Testspiel gegen den SSV Grün-Weiß Schadeleben. Wie bereits in den vergangenen Jahren fiel der Spieltermin auf das Fest der Vereine in Schadeleben. So wurde bei strahlendem Sonnenschein die Partie pünktlich um 15:00 vor geschätzten 100 Zuschauern, der ortsansässigen Feuerwehr, einem Geflügelzuchtverein und einem Spielmannszug angestoßen. 

 

Zum Spiel: 

Besiegdas II kommt, durch die erste Mannschaft 4-fach verstärkt, gegen eine bessere Schadelebener B-Elf zunächst deutlich besser ins Spiel. Vor allem Node dringt mehrfach bis zur Grundlinie vor, meist eingesetzt durch präzise Bälle in die Schnittstelle aus dem zentralen Mittelfeld, besetzt von Nico und Sascha. So entsteht dann auch die erste Hundertprozentige, doch Denny grätscht an Nodes flacher Hereingabe am langen Pfosten vorbei (5. Minute). Dann ist es wieder Denny, der aus kurzer Distanz am Torwart scheitert, den Nachschuss setzt Julius dem Keeper dann zu zielgenau in die Arme (7. Minute). Node leitet mit einem gefühlvollen Chip in den 16er auf die Brust von Julius die nächste Riesenchance ein, die wiederum Denny hat nachdem Julius den gegnerischen Verteidiger in Wrestling-Manier zu Boden ringt. Doch irgendwie bringt es der Schadelebener Torwart fertig, Dennys Schuss aus 5 Metern in der Luft zu fangen (10. Minute). Zwei Minuten später dringt Node erneut nach klasse Antritt zur Grundlinie vor und bringt den Ball scharf in den Fünf-Meter-Raum. Julius grätscht den Ball in familiärer Förster-Manier mit zwei Kontakten ins Tor (12. Minute – 0:1). 

 

Die größte Chance im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hat Till, der sich nach einem Zuckerpass von Nico/Sascha und gekonnter Ballmitnahme vor dem leeren Tor befindet. Was nun folgt, ist klare Verweigerung der Ersten-Tor-Kiste: Halbhoch mit der Innenseite bringt Till den Ball mittig aufs Tor. Der Ball wird vom Innenverteidiger noch vor der Linie ohne große Mühe geklärt (35. Minute). Weitere Gute Situationen werden von Schadeleben entweder geblockt, wie etwa einige Fernschüsse von Nico oder vom Torwart pariert, wie Nodes Versuch, den Keeper aus spitzem Winkel zu schürzen. Schadeleben kommt zu einigen guten Möglichkeiten, vor allem nach Ballgewinnen in der eigenen Hälfte und anschließenden schnellen Steilpässen. Gefährlichste Situation dabei ist ein Lattentreffer aus 20 Metern, den Marios wohl nicht erreicht hätte (25. Minute). 

 

In der Pause wechselt vorallem der Gastgeber munter durch und schickt nun seine eigentliche A-Elf aufs Feld. Besiegdas verschläft den Start in die zweite Hälfte mal wieder und nach zwei einfachen Pässen die Linie runter taucht der offensive Mittelfeldspieler Schadelebens allein vor dem zur Halbzeit eingewechselten Christian auf und verwandelt zum Ausgleich (50. Minute). Lange passiert nun nicht allzu viel. Dann verlieren wir erneut den Ball an der Mittellinie, sind in der folgenden Rückwärtsbewegung zu langsam und kommen nicht in die Zweikämpfe. Schadeleben spielt dies gut aus und trifft zur Führung (70. Minute). In der Folge stellt sich ein ziemliches Krampfspiel ein. In der Schlussphase kommen wir noch zu einigen Chancen, vor Allem durch Julius, der zweimal aus kurzer Distanz am Torhüter scheitert (73. + 77. Minute). Doch ist es dann erneut Schadeleben, die aus dem Nichts erneut die Murmel hinter Christian ablegen können. Nach einem missglückten Rückpass auf Christian sagt ein Schadelebener Spieler „Danke“ und es steht 3:1 (82. Minute). In der zweiten Minute der Nachspielzeit verwandelt Sperle per Elfmeter zum 3:2 Endstand. Der Schiri hat nach diesem Tor auch keine Lust mehr und pfeift erst gar nicht wieder an (90.+2 Minute). 

 

Fazit: Mit einer besseren Chancenverwertung in der ersten und einem konsequenteren Zweikampfverhalten in der zweiten Halbzeit, sowie durchweg gutem Spielaufbau wie in einigen Phasen der Partie, hätte der Sieger nur Besiegdas II heißen können. Abschließend dazu Lothar Matthäus: „Wäre, wäre, Fahrradkette.“ 

 

Auch noch einmal Dank an den SSV Grün-Weiß Schadeleben für die nette Gastfreundschaft und insbesondere für die isotonische Erfrischung nach dem Kick. Auch wenn es während der Partie hin und wieder mal etwas hitzig zu ging, konnte man sich im gemeinsamen Kreis nach dem Spiel wieder zügig runter kühlen und gemeinsam das Spiel noch einmal Revue passieren lassen. Weitere Spiele zwischen beiden Vereinen wurden bereits mündlich ausgehandelt, sodass in naher Zukunft wohl doch der ein oder andere gegenseitige Besuch anstehen wird. 

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