> Spielberichte I. Mannschaft
17.04.2011 - 21. Spieltag Stadtklasse Magdeburg 2010/2011
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - FC Zukunft - 2:2 (1:2)


Aufstellung SSV Besiegdas 03:
Constabel – Garz, Kahl, Römer, Lorenz, Wernecke (79. Winkler), Marcus Hummelt, Naumann (57. Amende), Bierstedt (57. Jünemann), Schröter, Lux
Aufstellung FC Zukunft:
Jäger – Krella, Otto, Walzak, Kreißl, Daenecke, Herz, Dammering (46. Bogdan), Bergholz, Hörske (79. Kemter), Herbst

Tore:
0:1 30. Minute – Herz
0:2 34. Minute – Dammering
1:2 43. Minute – Kreißl (ET)
2:2 84. Minute – Matthias Kahl

gelbe Karten:
SSV: Garz, Amende
FCZ: Dammering, Bogdan

Schiedsrichter:
M. Hosenthien - L. Lison, A. Wierzbicki

Zuschauer:
30

Personell standen heute Trainer Machill mehr Alternativen zur Verfügung als in der Vorwoche. Und das war gegen den Tabellendritten, den FC Zukunft, auch gut so. Nach einer Punkteteilung im Hinspiel und einem wenig überzeugenden Auftritt der Zukunftler damals wollte man heute den Bock umstoßen und sich dem heutigen Gegner in der Tabelle annähern. Die zweiten Mannschaften trennten sich im Vorfeld mit 3:3 – Hut ab vor unserer Reserve, die eine tolle Rückrunde spielt!

Doch das Spiel begann anders: zunächst machte der Gast ordentlich „Ballett“ und erarbeitete sich in den ersten Minuten 2 Chancen. Die erste Besiegdas-Gelegenheit hatte Lux mit einem Kopfball, der jedoch aus aussichtsreicher Position sein Ziel verfehlte. Von jetzt an hielt der Gastgeber besser dagegen und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Die nächste Möglichkeit hatte Naumann (22.), der einen direkten Freistoß knapp über das Toreck schoss. Den Gästen ergab sich in der 28. Minute in Person von Andreas Herbst eine Chance, der unmittelbar vor dem Tor zum Kopfball, jedoch so von dieser Gelegenheit überrascht war, dass er nichts damit anzufangen wusste. Nach einer halben Stunde fiel dann das 1. Tor des Spiels, als Christian Herz den Ball nach einem Zweikampf mit Kevin Wernicke wieder vor die Füße sprang und er aus 18 Metern halblinker Position abzog und traf. Nur zwei Minuten später hatte Ronny Lux die Ausgleichschance, doch verzog er – ebenso aus ca. 18 Metern – knapp. Diese Distanz hatte es heute in sich, denn das 2. Zukunft-Tor fiel auch aus dieser Entfernung, als ein diagonaler Konterball auf die rechte Seite zu Dammering gespielt wurde, der mit Ball in Richtung Tor zog und abschloss. Torhüter Constabel konnte den Ball nicht erreichen und das 2. Gegentor nicht verhindern. Trost holte sich die Besiegdas-Familie zu diesem Zeitpunkt aus der Feststellung, dass man sich eine Menge spielerisches Steigerungspotenzial aufgehoben hat und der Tatsache, dass man schon einige verloren geglaubte Spiele noch umbiegen oder wenigstens ausgleichen konnte. Die nächste nennenswerte Gelegenheit entstand nach einem durch die Mauer abgewehrten Kahl-Freistoß, als der Schiedsrichter auf erneuten Freistoß 20 Meter zentral vor dem Tor entschied. Da musste wohl abseits des Balles etwas vorgefallen sein! Zu diesem 2. Freistoß trat Naumann an, der Torhüter Jäger zwang, den Ball nach außen zu fausten. Von dort konnte Kevin Wernicke den Ball flach vor das Tor flanken und Besiegdas bekam Schützenhilfe vom Gegner, denn Tobias Kreißl bugsierte die Wernicke-Flanke kurz vor der Halbzeit ins eigene Tor. Puh, das war wichtig vor der Pause!

Woran es lag, wird wohl ewig ein Rätsel bleiben, doch der Anschlusstreffer schien spielerisch anspruchsvollem Fußball einen Riegel vorzuschieben. Besiegdas schaffte es zwar, den Ball mehrheitlich in des Gegners Hälfte zu positionieren, doch einerseits zeigten beide Teams schlechten Fußball, andererseits sprangen dabei kaum Chancen heraus. Das war Fußball zum Abgewöhnen! Notiert wurden einzig ein gehaltener Zukunft-Freistoß nach einer knappen Stunde sowie das Ausgleichstor, als sich der aufgerückte Libero Matthias Kahl in halblinker Position - und Achtung: 18 Metern Entfernung – vor dem Tor mit einem kurzen Blick die Situation vergegenwärtigte und gezielt seinen starken Linken einsetzte, um das Spielgerät zum Ausgleich ins Netz zu platzieren. Zur zweiten Hälfte lässt sich ansonsten nur sagen: Schlecht!

Fazit:Ein glücklicher Punkt bringt uns dem Titel des Unentschiedenkönigs ein gehöriges Stück näher. In einem Spiel mit dieser Ausgangslage muss zumindest spielerisch mehr kommen, wenn man siegen will!

Ausblick: Im nächsten Spiel, das erst in 3 Wochen stattfindet, empfängt uns der Mitaufsteiger HSV Medizin, der uns im Hinspiel mit einer beeindruckenden Leistung die Punkte abnahm. Vielleicht gelingt es ja in dieser Partie uns, den Gegner zu beeindrucken – die Gelegenheit zur Revanche ist da und nebenbei die beste Chance, sich in der Endabrechnung vor den Medizinern zu platzieren.

Besiegdas!!!

10.04.2011 - 20. Spieltag Stadtklasse Magdeburg 2010/2011
1.FC Magdeburg III - SSV Besiegdas 03 Magdeburg - 3:4 (2:2)


Aufstellung 1. FCM III:
Lehmann – Beckmann (76. Leonhardt), Hamann, Hintze, Mall (55. Just), Bergedieck, Meyer, Lücke, Wendt (66. Stechbarth), Kessler, Ryschka
Aufstellung SSV Besiegdas 03:
Constabel – Lorenz (77. Martin Hummelt), Römer, Jünemann (26. Winselmann), Garz, Marcus Hummelt, Schröter, Oweisi (46. Götze), Naumann, Lux, Amende

Tore:
1:0 07. Minute – Wendt
2:0 13. Minute – Lücke
2:1 26. Minute – Daniel Naumann
2:2 39. Minute – Mike Schröter
2:3 56. Minute – Ronny Lux
3:3 56. Minute – Bergedieck
3:4 89. Minute – Daniel Naumann

gelbe Karten:
FCM: Mall, Meyer, Kessler, Stechbarth
SSV: Lorenz, Garz, Naumann

gelb/rote Karten:
FCM: Hamann (70. Minute)
SSV: -

Schiedsrichter:
F. Köhler - B. Kreuziger, L. Fischer

Zuschauer:
25

Bei der dritten Vertretung des 1. FC Magdeburg, die stark abstiegsgefährdet ist, hatte Trainer Machill einen großen Aderlass im Kader auszugleichen. Mit Kahl, Winkler, Thiede, Werner, Bierstedt und den nicht mehr oder kaum noch zur Verfügung stehenden Schröder, Cristancho und Oeynhausen fehlte mehr als ein Drittel des Kaders. Ausgeglichen wurde die Personalnot durch die beiden Reservespieler Robert Winselmann und Benjamin Götze, die beide zum Einsatz kamen und ein gutes Spiel boten.

Dieses fand bei strahlendem Sonneschein statt. Trotz der ersten Chance für die Gäste, bei der Lux jedoch den Ball aus der Drehung über das Tor platzierte – war der Gastgeber zunächst das gefährlichere Team. Begünstigt durch ungeordnete Abwehrarbeit auf unserer Seite konnten die ersten beiden Chancen genutzt werden. So lagen wir nach einer knappen viertel Stunde bereits mit 0:2 zurück. Nicht nur der Gast, sondern auch Schiri Köhler musste sich fangen, was ihm aber nicht so recht gelingen wollte. Sollten im Laufe der Partie 7 gelbe (oft für Nichtigkeiten) und eine gelb/rote Karte gezückt werden, so wurden bereits in der Anfangsphase 2 glasklare gelbe Karten für Akteure der Blau/Weißen vermisst, die wegen absichtlichen Handspiels bzw. groben Foulspiels zwingend zu vergeben gewesen wären. Nach einer von Andre Constabel im Besiegdas-Tor vereitelten weiteren Chance für die Gastgeber konnte Daniel Naumann nach Schröter-Vorarbeit in der 26. Minute auf 1:2 verkürzen. Besiegdas spielte jetzt konzentrierter und defensiv etwas geordneter. Mike Schröter erzielte dann 6 Minuten vor dem Halbzeitpfiff den Ausgleich, als er relativ überraschend aus knapp 25 Metern abzog und der flatternde Ball im Eck einschlug. Der Keeper war zwar noch dran, konnte den Ball aber nicht aufhalten. Mit diesem Unentschieden ging es in die Kabinen.

Nach der Pause ging es zunächst in dem eher zerfahrenen Spiel ohne weitere Höhepunkte weiter. Der FCM agierte besser als die Tabellensituation es aussagt und Besiegdas spielte konnte in zu wenigen Situationen zeigen, warum man mehr als doppelt so viele Punkte wie der heutige Gegner auf der Habenseite hat. Die 56. Minute brachte dann Brisanz: Zunächst wurde der Ball nach einem Winselmann-Einwurf von Amende per Kopf vor das Tor verlängert. Dort stand Lux mit dem Rücken zu Tor und konnte offensichtlich kaum etwas Sinnvolles mit dem Ball anfangen. Doch er war anderer Meinung und hob das Spielgerät aus 5 Metern über seine Schulter in Richtung Tor, worauf sich der Ball – scheinbar ungefährlich – zu bewegte. Keeper Lehmann war sich nicht schlüssig, ob er den Ball vor oder nach dem Aufprallen abwehren sollte und überlegte einen Moment zu lange. So Kullerte der Ball ins Netz und wir hatten den 2-Tore-Rückstand in eine Führung umgewandelt. Doch die Freude darüber währte nur ca. 30 Sekunden, denn direkt nach dem Wiederanpfiff kam FCM-Kapitän Bergedieck aus ca. 20 Metern zum Schuss und traf genau in den Winkel. Die nächste nennenswerte Situation lieferte der bereits gelb verwarnte Tobias Hamann, der den Ball nach einer Freistoßentscheidung gegen ihn weg schlug und zu Recht den Platz verlassen musste. Im Anschluss daran konnte Besiegdas etwas Oberwasser gewinnen. Nach 72 Minuten konnte der FCM-Torhüter einen Naumann-Freistoß nach vorn abprallen, doch „Harti“ Hummelt semmelte den Ball aus 3 Metern drüber. In der letzten viertel Stunde witterte der Gastgeber nochmals die Chance auf drei Punkte und konnte sehr gefährliche Aktionen starten. Mal wurde die Unterkante der Latte getroffen, im Anschluss lief ein Spieler über das halbe Feld auf Torhüter Constabel zu, scheiterte jedoch an demselben. Auf Besiegdas-Seite vertändelte Ralle Amende den Ball nach einem viel versprechenden Konter unglücklich. Der FCM hatte seinen letzten „Riesen“, der am Tor vorbei ging, in der 83. Minute. In der 88. Minute wurde Mike Schröter knapp 25 Meter vor den Tor gefoult und es gab einen Freistoß. Naumann lief an und schoss den Ball scharf und platziert an der Mauer vorbei ins Toreck. Die Führung wurde in den restlichen 3 Minuten nicht mehr hergegeben und man fuhr einen recht glücklichen Sieg ein.

Fazit: Nach den Ausfällen ist ein Auswärtsdreier - erst recht, wie er zustande kam – ein Erfolg! Nachdem man in der Saison schon häufig Pech hatte und so zum Unentschiedenrekordler der Liga aufstieg – stand uns heute das Glück zur Seite und half uns gegen eine FCM-Truppe, die nicht wie ein Absteiger spielte.

Ausblick: Die nächsten beiden Spiele sind richtungsweisend und werden zeigen, ob die Erfüllung des intern gesteckten Ziels noch im Bereich des Möglichen ist. Zunächst erwarten wir den FC Zukunft, danach den mit aufgestiegenen HSV Medizin.

Besiegdas!!!

26.02.2011 - 15. Spieltag Stadtklasse Magdeburg 2010/2011
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - Polizei SV Magdeburg - 3:0 (0:0)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Marcus Hummelt, Kahl, Lorenz, Schröter, Wernecke, Oweisi (75. Brückner), Bierstedt, Naumann, Garz (55. Winkler) Lux
Aufstellung Polizei SV:
Klitsch – Lange, Paschke, Karg, Fritzsche (75. Meier), Schärf (53. Renz), Lacroix, Ambrosch (46. Matteoschus), Murawski, Petsch, Tolle

Tore:
1:0 53. Minute – Daniel Naumann
2:0 65. Minute – Mike Schröter
3:0 75. Minute – Ronny Lux

gelbe Karten:
SSV: Naumann
PSV: Karg, Murawski

Schiedsrichter:
Dierk Bahn

Zuschauer:
ca. 45

Trotzdem man das Auswärtsspiel bei den „Polizisten“ siegreich gestalten konnte, ging man mit verhaltenem Optimismus in das heutige Spiel. Das lag vor Allem an der angespannten Personalsituation, die sich darin äußerte, dass die Bank heute mit dem lange Verletzten Mario Winkler, Frank Brückner aus der Altherrenriege und Coach Sven Machill - ebenfalls bei den Oldies aktiv – besetzt war. Sowohl der angeschlagene Mario Oweisi als auch der lange abwesende Stefan Lorenz spielten von Beginn an. Der Gast kam mit voller Kapelle und hatte neben der Startformation eine volle Bank aufzubieten. Das Wetter war top und man hoffte, sich auch am Spiel erwärmen zu können.

Die erste Halbzeit begann zerfahren. Besiegdas spielte mit dem Wind und der Sonne im Rücken, konnte daraus jedoch keine Vorteile ziehen. Spielerisch gab es wenige Höhepunkte. Der gelungenste Spielzug gelang den Gastgebern nach einer knappen viertel Stunde, als Schröter bei einem Konter von rechts auf die gegenüberliegende Strafraumgrenze zu Naumann flankte, der den Ball gut für Lux auflegte, dessen Schuss aus 20 Metern von Gästekeeper Klitsch gut über das Tor gelenkt wurde. Wenige Minuten später köpfte ein Gästespieler den Ball im Anschluss an einen Freistoß knapp vorbei. Die größte Chance der 1. Hälfte bot sich ebenfalls dem Gast, als der Ball nach einer Ecke am kurzen Pfosten von Freund und Feind verpasst wurde, einen halben Meter vor der Linie entlang rollte. Der auf Höhe des langen Pfostens einlaufende „Polizist“ verpasste den Ball jedoch ganz knapp und es blieb beim 0:0. Ein Hummelt-Schuss aus viel versprechender Position konnte nach 33 Minuten nicht exakt platziert werden und wurde vom Keeper abgewehrt, die Polizei zielte kurz danach aus aussichtsreicher Position exakt auf unseren Torhüter. Das war es dann für die erste Hälfte. Spielerisch dürftig und ne ganze Ecke weg vom Vermögen des Teams.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war recht schnell zu merken, dass die Mannschaft die Spielweise korrigieren kann. Da müssen die Worte des Trainers gefruchtet haben. Man ließ den Ball besser laufen, spielte auch mal hinten rum und eroberte sich recht schnell die Feldhoheit. Und man wurde schnell belohnt: ein weiter Einwurf von Kevin Wernecke landete bei Ronny Lux und seinem Gegenspieler; der Ball prallte unkontrolliert ab und landete vor den Füßen von Daniel Naumann, der das Geschenk annahm und den Ball sicher im Tor versenkte. Das Tor fiel in einer Phase der zahlenmäßigen Überlegenheit, da Schärf wenige Minuten zuvor verletzt von Feld musste und der elfte Mann noch nicht im Spiel war. Die Gäste kamen in der zweiten Hälfte lange nicht aus der „Hüfte“. Besiegdas bestimmte das Spiel und erarbeitete sich Möglichkeiten. Gegen den Wind spielte man besser als mit dem Wind und das hatte mit der veränderten Marschroute zu tun. Zwanzig Minuten nach dem Wiederanpfiff konnte Schröter auf 2:0 erhöhen, als er einen tollen Naumann-Pass an der Strafraum-Grenze aufnahm, den Torhüter mittels Finte aussteigen ließ und sicher einschob. Fünf Minuten später konnte Kahls Kopfball nach Naumann-Freistoß sicher gehalten werden. Der dritte Besiegdas-Treffer fiel aus einem Konter heraus. Nach einer PSV-Ecke rief das komplette Gästeteam „Hand“, Besiegdas konterte, ein langer Ball aus der Abwehr wurde von Lux auf Brückner (wurde eine Minute vorher zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison eingewechselt) abgelegt, der das Spielgerät mit einem prima Pass wieder auf Lux spielte, der den Ball aufnahm und diesen von rechts aus relativ ungünstigem Winkel ins Netz jagte. Nun wurde der Gast stärker und konnte die Verhältnisse etwas zu seinen Gunsten korrigieren, ohne sehr gefährlich zu werden. Zwar gab es einige Torschüsse, doch wurde Torhüter Moser nicht mehr gefordert, da die Bälle ihr Ziel nicht fanden. Die letzten Möglichkeiten hatte wieder der Gasgeber. Zunächst konnte Torhüter Klitsch einen Kahl-Freistoß wegfausten, kurz danach wurde ein Lux-Schuss nach Wernecke-Einwurf von einem Feldspieler auf der Linie geklärt. Wiederum nur kurze Zeit später wurde Lux – sehr strittig – vom Schiedsrichter Bahn wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen; er wäre allein auf dem Weg zum Tor gewesen. Die letzte Gelegenheit bereitete Mario Winkler vor, der prima quer in den Strafraum zu Naumann spielte, doch Klitsch passte gut auf, kam heraus und fischte den Ball weg.

Fazit: Die erste Hälfte bot fußballerische Magerkost, die zweite erfuhr eine deutliche Steigerung. Das 3:0 entsprach den Verhältnissen, der Gast hatte wenig Konstruktives zu bieten.

Ausblick: Am kommenden Samstag müssen wir um 12:30 Uhr bei der Handwerkerreserve antreten. Das Team steht weit unten in der Tabelle und wird sicher sowohl personell als auch kämpferisch alles versuchen, um Punkte zu erobern. Deshalb darf das sichere 5:1 aus dem Hinspiel nicht überbewertet werden, denn allein mit einer guten Hinspielleistung ist hier kein Blumentopf zu gewinnen.

Besiegdas!!!

20.02.2011 - 14. Spieltag Stadtklasse Magdeburg 2010/2011
MSV 90 Preußen II - SSV Besiegdas 03 Magdeburg - 2:2 (1:0)


Aufstellung MSV 90:
Behrend – Schilling, Terasa, Appel, Kagelmann, Hannemann, Ginter, Faber, Bock, Naujoks, Sierau
Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Schröder, Römer, Marcus Hummelt, Schröter, Wernecke, Bierstedt (46. Kahl), Oweisi (46. Garz), Naumann, Thiede (75. Amende), Lux

Tore:
1:0 45+3. Minute – Hannemann
1:1 54. Minute – Ronny Lux
2:1 64. Minute – Hannemann
2:2 75. Minute – Matthias Kahl

Schiedsrichter:
Roland Müller - Steffen Müller, Kevin Drebenstedt

Zuschauer:
ca. 40

Der Hinrundenauftakt führte uns am Sonntag bei klirrenden Temperaturen und einem Wind, der selten zuließ, dass die Sonnenstrahlen wärmen konnten, zur Preußenreserve. Trotz einiger Ausfälle standen 16 Spieler zur Verfügung, man war gerüstet. Vor Beginn erkannte man in den Reihen des Gegners Dirk Hannemann, von dem man besonders wusste, dass er ein guter Standardschütze ist. Es fanden sich wieder ca. 20 Zuschauer, unter anderem ein Teil der siegreichen Damenmannschaft.

Das Spiel war zunächst nicht zum Erwärmen. Beide Teams konnten selten spielerische Klasse zeigen, wenngleich die Gastgeber Vorteile hatten. Die erste größere Gelegenheit bot sich jedoch dem Gast, der im Anschluss an eine abgewehrte Ecke in Person von Mike Schröter aus ca. 12 Metern den Pfosten traf. Hier wurde leider nicht antizipiert, mit entschlossenem Nachsetzen hätte man per Nachschuss die Führung erzielen können. Ansonsten erspielten sich die Preußen die Platzhoheit, ohne sich daraus eindeutige Chancen erarbeiten zu können. Die besten Chancen ließen sie liegen, als in der 26. Minute ein diagonaler Flachpass auf die linke Seite Naujoks erreichte, der den Ball aus 6 Metern über Keeper Moser und die Latte jagte sowie nach 37 Minuten, als wiederum Naujoks von links kam, vor das Tor flankte, wo Flo Römer per Kopf retten konnte. Auch hier hätte mehr passieren können. Auffällig war zu diesem Zeitpunkt, dass der resolut auftretende Schiedsrichter Müller oftmals Zweikämpfe unterbrach, bei denen kaum Körperkontakt bestand. Man wähnte sich beim Hallenhalma und das traf mehrheitlich auf unser Team zu. Eine dieser Entscheidungen führte nach Ablauf der nachzuspielenden 2 Minuten zum Freistoßpfiff, der die sehr umstrittene Führung für die Gastgeber bringen sollte. Während Besiegdas dabei war, die Mauer zu stellen, zog Hannemann einfach mal aus gut 30 Metern Entfernung ab. Der Ball traf die Unterkante der Latte und prallte von dort neben dem Pfosten hinter die Linie. Ein toller Schuss, doch hatte dieser Treffer einen sehr bitteren Beigeschmack. Sicher muss der Schiedsrichter die Ausführung des Freistoßes nicht anpfeifen, doch darf die Freigabe des Balles aus Fairnessgründen doch wohl nicht vor der Positionierung der Mauer geschehen. Das war nicht nur clever und äußerst sehenswert von Hannemann, sondern auch verdient. Und dennoch hätte dieses Tor nicht fallen dürfen, schließlich erwartet man gegenseitige Fairness nicht nur beim Einwurf nach einem wegen einer Verletzungsunterbrechung ausgespielten Ball. Dass das Tor nach 48 Minuten fiel, obwohl nur 2 Nachspielminuten angezeigt waren, sei mal vernachlässigt. Mist! Alle Meckerei nützte nichts, es stand 0:1 und das entsprach auch dem Verlauf.

Zur zweiten Hälfte kam für den angeschlagenen Mario Oweisi Philipp Garz zum Einsatz und der Stammlibero Matthias Kahl, der erst 30 Minuten nach dem Anpfiff vor Ort sein konnte, wurde für Olaf Bierstedt eingewechselt. Doch zunächst drückte erneut der Gastgeber und erarbeitete sich eine Chance, als ein Flachschuss von rechts von Moser abgewehrt werden konnte. Die erste Chance für den Gast wurde genutzt, als ein weiter Einwurf von Kevin Wernecke den ca. 8 Meter mit dem Rücken vor dem Tor platzierten Ronny Lux erreichte, der den Ball aus gut einem Metern Höhe aus der Drehung auf das Tor schoss und den Ball versenkte, was den glücklichen Ausgleich bedeutete. Danach gab es wieder eine Reihe von fragwürdigen Freistoßentscheidungen für die Preußen. In der 62. Minute konnte Moser einen Hannemann-Freistoß noch an den Pfosten lenken, 2 Minuten später jedoch war er machtlos, als wiederum der Routinier aus ca. 25 Metern zentraler Position die erneute Führung erzielte – wieder ein herrlicher direkter Freistoß. Jetzt gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, Besiegdas kam auf und wollte die Niederlage vermeiden. Nach 71 Minuten konnte sich der aufgerückte Verteidiger Nico Schröder mittels zweier Doppelpässe (mit Wernecke und Lux) bis in den Strafraum vorarbeiten, doch sein Schuss wurde zur Ecke abgefälscht. Eine viertel Stunde vor dem Ende gab es eine Freistoßentscheidung für Besiegdas. Kevin Wernecke trat den Ball auf den langen Pfosten – das Spielgerät flog scheinbar zu weit, um für Gefahr zu sorgen – und Matze Kahl traf den Ball so geschickt, dass sich der Ball diagonal genau ins Eck senkte. Der Ausgleich! Danach hatten beide Teams zwar noch Gelegenheiten, doch ergab sich keine Großchance. Ein Lux-Kopfball zentral vor dem Tor konnte nicht auf das Tor platziert werden und ein bei einem Freistoß frei vor Moser auftauchender Preuße wusste nichts mit dem Ball anzufangen und unser Keeper konnte klären. Trotz der bereits nach 89 gespielten Minuten angezeigten 2 nachzuspielenden Minuten wurde bis zur 94. gespielt, was beide Teams nicht zum Siegtreffer nutzten.

Fazit: Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Nach den Spielanteilen waren die Preußen besser, wenngleich sie aus dem Spiel heraus nicht eine Szene hatten, in der der Ball so gefährlich auf unser Tor kam, dass ein Tor möglich gewesen wäre. Hannemann hat gezeigt, was er noch kann und für uns bleibt zu hoffen, dass er das auch gegen andere Teams tut. Fraglich bleibt natürlich, wie das Spiel ohne die Freistoßkünste des ehemaligen „Bayern-Vollstreckers“ ausgegangen wäre.

Ausblick: Im ersten Heimspiel empfangen wir die Polizisten, die wir nach toller Leistung im Hinspiel besiegen konnten.

Besiegdas!!!

22.01.2011 - Viertelfinale Stadtpokal Magdeburg 2010/2011
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - Germania Olvenstedt - 3:5 (1:1)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Werner, Kahl, Römer, Schröter, Wernecke, Martin Hummelt (58. Bierstedt), Jünemann, Naumann, Thiede (79. Amende), Lux
Aufstellung Germania Olvenstedt:
Unger – Gumpert (57. Bauerfeind), Frank, Müller, Zabel, Puchowka (57. Rosenberger), Gasch, Kohrmann, Schulze, Schröter (73. Hallbauer), Bode

Tore:
0:1 12. Minute – Kohrmann
1:1 21. Minute – Ronny Lux
2:1 47. Minute – Mike Schröter
3:1 49. Minute – Ronny Lux
3:2 61. Minute – Mirko Schröter
3:3 62. Minute – Bauerfeind
3:4 85. Minute – Bauerfeind
3:5 90. Minute – Bode

Zuschauer:
ca. 40

Nachdem man gegen die stark verstärkte Börde-Dritte im Stadtpokal-Achtelfinale mit einer Glanzleistung siegen konnte, erwarteten wir – wieder einmal – die Olvenstedter Germania. Der Landesklassist bedeutete bereits in den beiden vorherigen Jahren die Endstation im Stadtpokal, wenngleich das auch eine Runde vorher geschah. Nach einem 2:7 vor 2 Jahren gelang im vergangenen Jahr mit einem 1:2 und einem in der Schlussminute aberkannten Treffer fast die Überraschung. Dass das heutige Spiel in die Startphase der Vorbereitung auf die Rückrunde gelegt wurde, war sicher den Verantwortlichen auf beiden Seiten nicht recht. Besiegdas nahm zudem noch am Vorabend beim lange vorher zugesagten und gut besetzten Sport-Factory-Cup in Gerwisch teil, bei dem man jedoch nach der Vorrunde ausschied. Die personelle Situation hat sich nach der Winterpause zwar leicht entspannt, dennoch standen mit Andre Constabel, Mario Winkler, Nico Schröder, Stefan Lorenz und Philipp Garz 5 Spieler nicht zur Verfügung.

Herrliches, trockenes Winterwetter mit leichter Bewölkung und immer wieder schwach wärmenden Sonnenstrahlen erwartete die Akteure. Besiegdas stand zu Beginn stabil in der Defensive und ließ den Favoriten kommen. Der ließ den Ball laufen und nutzte den zur Verfügung stehenden Raum, um die Ballsicherheit zu steigern und in den Spielfluss zu steigern. Die erste Chance bedeutete dann auch gleich das erste Tor. Nach 12 Minuten spielte Gäste-Libero Gumpert einen langen Ball an die Strafraumgrenze, wo Kohrmann denn Ball annahm, ihn abschirmte, gegen 2 Abwehrspieler durchsetzet und im Fallen den Ball exakt in den Winkel hämmerte. Die Olvenstedter bestimmten bisher das Spielgeschehen und so war die Führung zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Anschließend wurde Besiegdas mutiger. Man agierte aggressiver und erarbeitete sich mehr Feldanteile. Nach 20 gespielten Minuten fing Daniel Naumann einen ungenaues Gumpert-Pass aus der Gäste-Abwehr ab, spielte auf Schröter, der sich mit dem Ball auf der linken Seite in Richtung Tor bewegte und in die Mitte flankte, wo Ronny Lux den Ball ohne Mühe zum Ausgleich einschob. Nun übernahmen die Germanen wieder die Platzhoheit. Man hatte das Gefühl, als ob die etwas stärkere Besiegdas-Phase nur der Gnade der Gäste geschuldet warm, die jetzt wieder alles im Griff zu haben schienen. Dennoch gelang ihnen bis zur Pause – durch eine durchgängig konzentrierte Defensivleistung des Besiegdas-Teams - keine nennenswerte Situation mehr und beide Teams gingen mit einem unentschieden in die Pause.

Die zweite Hälfte sollte für ein Wechselbad der Gefühle, 6 Tore und viel Spannung sorgen. Das Heimteam kam mit viel Schwung aus der Kabine. Nur 120 Sekunden nach dem Wiederanpfiff erzielte Mike Schröter die Besiegdas-Führung, als er einen Naumann-Pass, der vom langen Bein eines Germanen nicht mehr erreicht wurde, an der Strafraumgrenze aufnahm, zwei Schritte auf das Tor zulief und den Ball am heraus kommenden Torhüter Unger vorbeispitzelte. Der Ball kullerte langsam, aber unbeirrt, in Richtung Innenpfosten und von dort aus hinter die Linie. Riesiger Jubel! Nach der ersten Halbzeit war eine Führung kaum vorstellbar, dennoch ist es passiert. Und kurz danach war der Jubel noch größer! Ein Abschlag von Libero Kahl wurde von Mike Schröter und Andre Thiede per Kopf verlängert. Der Ball erreichte Ronny Lux knapp 20 Meter vor dem Olvenstedter Tor, der sich gegen 3 Gegenspieler, die sich uneins waren, durchsetzte und dann ähnlich wie Mike Schröter kurz zuvor abschloss: der Ball wurde links am Keeper vorbei platziert und rollte genau ins Eck. 3:1! Hammer! Anschließend ergab sich ein verteiltes Spiel beider Teams. Nach einer Stunde fiel dann ein weiteres Tor für Besiegdas, als Ronny Lux zentral vor dem Tor in Bedrängnis angespielt wurde und den Ball geschickt versenkte. Doch das Schiedsrichter-Trio verweigerte dem Treffer die Gültigkeit, auch wenn das sehr strittig war. Kurz danach bekamen die Germanen einen berechtigten Freistoß aus gut 20 Metern in halblinker Position zugesprochen. Wie immer trat Andreas Bode den Ball, der genau den Kopf eines Mitspielers erreichte und von diesem an die Latte platziert wurde. Von dort aus sprang er zurück ins Feld und vor die Füße von Mirko Schröter, der verkürzen konnte. Ein schneller, gut gespielter Spielzug über die linke Seite sorgte nur eine Minute später für den Ausgleich, den der eingewechselte Bauerfeind erzielte. Man hatte in 60 Sekunden die 2-Tore-Führung verspielt! Aber wurscht, noch stand es 3:3 und es war alles drin! Und so ging es weiter. Die Zuschauer erlebten jetzt ein Duell zweier Teams mit wenigen Chancen und viel Spannung. Den nächsten Hochkaräter erspielten sich die Gäste, die nach 82 Minuten – wiederum nach einem Bode-Freistoß – per Kopf die Latte trafen. Kurz danach durfte der Germanen-Bomber wieder zum Freistoß antreten, den er aus 22 Metern halblinker Position auf das Tor platzierte. Dort konnte Torhüter Moser den Ball nur nach vorn abklatschen, wo Bauerfeind stand und seinen zweiten Treffer markieren konnte. Fünf Minuten vor Schluss so ein blödes, unnötiges Gegentor! Jetzt öffnete Besiegdas: Matze Kahl ging nach vorn und es wurde versucht, die Bälle lang nach vorn zu spielen, um noch möglichst viele Abschlussmöglichkeiten zu bekommen. In der 87. startete der Gästekapitän Zabel quasi im Alleingang einen Konterlauf aus der eigenen Hälfte, spielte 2 Besiegdas-Leute aus und schoss aus spitzem Winkel, doch der Ball streifte den langen Außenpfosten. Das endgültige Aus besorgte dann Andreas Bode wenige Sekunden nach Ablauf der regulären Spielzeit, als Besiegdas-Keeper Moser aus knapp 20 Metern den Ball schnell nach vorn spielen wollte, den Ball schlecht traf, Bode diesen abfing und aus 35 Metern über Moser hinweg ins Tor schoss. Nun waren alle Messen gesungen und in den noch zu spielenden 2 Minuten ließ sich nichts mehr ausrichten. Man hatte das Spiel verloren und war zum dritten Mal hintereinander an den Olvenstedter Germanen gescheitert.

Fazit: Schade, doch letztendlich waren die Gäste stärker, cleverer und hatten den Sieg verdient, auch wenn einige Besiegdas-Spieler mit den Entscheidungen des Schiri-Trios haderte. Hätte man es geschafft, nach dem 3:1 defensiv so diszipliniert zu stehen wie in der ersten Hälfte, wäre es sicher für den Gast schwerer gewesen, den Rückstand aufzuholen. Den Germanen wünschen wir viel Erfolg im weiteren Wettbewerb.

Ausblick: Jetzt kann sich voll auf die Stadtliga-Rückrunde konzentriert werden, für die man sich noch 4 Wochen präparieren wird.

Besiegdas!!!

27.11.2010 - 12. Spieltag Stadtliga Magdeburg 2010/2011
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - ESV Lok Südost - 6:0 (2:0)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Jünemann, Kahl, Werner, Oeynhausen, Römer, Marcus Hummelt, Naumann (61. Thiede), Amende (81. Garz), Schröter, Lux
Aufstellung ESV Lok Südost:
Redner – Cebulla, Vogit, Buße, Gerasch, Alexander Dittmann, Thiele, Kobylka, Hanke, Lenk (70. Schild), Jan Dittmann

Tore:
1:0 24. Minute – Ronny Lux (Hand-11m)
2:0 38. Minute – Mike Schröter
3:0 62. Minute – Ronny Lux (Foul-11m)
4:0 69. Minute – Ralf Amende
5:0 79. Minute – Andre Thiede
6:0 88. Minute – Stephan Oeynhausen

gelbe Karten:
SSV: Oeynhausen, Naumann
LSO: A.Dittmann, Kobylka

Schiedsrichter:
Steve Winkler, Henry Glaue, Axel Bänsch

Zuschauer:
44

Nach dem glanzvollen Höhepunkt der Vorwoche, als man nach einem tollen Auftritt mit einem Sieg beim MSV Börde III/I in das Stadtpokal-Viertelfinale eingezogen ist, stand nun der nächste Stadtliga-Spieltag an. Gegner war der ESV Lok Südost, der tief in der Tabelle zu finden ist und bisher eine schlechte Saison spielt. Personell standen Trainer Machill 13 Spieler zur Verfügung und er entschied sich, die Formation des Pokalsieges zu belohnen und so auslaufen zu lassen wie in der Vorwoche. Da Martin Hummelt heute abwesend war, übernahm Florian Römer den Part im rechten Mittelfeld.

Das Spiel bot zunächst keine Höhepunkte. Es fiel auf, dass der Gast früh störte und versuchte, den Spielfluss der Hausherren zu stören. Das machten sie gut und Besiegdas tat sich schwer, ins Spiel zu finden. In dieser Startphase wirkten die Gäste etwas stärker, wobei kein Team sich eindeutige Chancen erarbeiten konnte. Die erste richtige Chance leitete Alexander Dittmann ein, der den sich aus der Gefahrenzone bewegenden Ball nach einem Besiegdas-Eckstoß mit dem Oberarm mitnahm, was völlig unnötig war. Schiedsrichter Winkler entschied – zu recht – auf Elfmeter. Ronny Lux zielte gut und traf, obwohl Torhüter Redner in der Ecke war. Die nächste Chance hatte wieder Lux, der die gute Vorarbeit des dynamischen Maddin Werner nicht in ein Tor ummünzen konnte, als er mit der Eingabe von rechts per Direktablage aus 12 Metern den Torhüter prüfte. Vier Minuten später trudelte der Ball nach einer Schröter-Eingabe von rechts und einer Abwehr eines LSO-Verteidigers ganz knapp am LSO-Gehäuse vorbei. Wiederum 4 Minuten danach hatten sich den Hausherren in Person von Mike Schröter einen Freistoß aus ca. 40 Metern in halbrechter Position. Der Ball setzte zentral vor dem Torhüter auf -der freie Bahn zum Ball hatte – und rutschte diesem durch die Beine: 2:0. Inzwischen war Besiegdas etwas präsenter geworden, hatten die Gäste etwas nachgelassen. Dennoch war die Zwei-Tore-Führung etwas schmeichelhaft, denn ein gutes Spiel mit zwingenden Chancen hatten die Fans vom Aufsteiger bisher nicht gesehen.

Die zweite Hälfte begann mit einem Oeynhausen-Schuss, der leider zu zentral platziert war und vom Torhüter abgewehrt werden konnte. In der 52. Minute dann die beste Chance für die Gäste, als ein toller Kobylka-Schuss aus 20 Metern exakt ins Toreck gepasst hätte. Besiegdas-Keeper Moser hielt jedoch in toller Manier und sorgte für die Weiterführung seiner Zu-Null-Serie. Anschließen konnte Daniel Naumann mit 2 Schüssen für Gefahr sorgen, die beide knapp das Tor verfehlten. Nach genau einer Stunde kam Kapitän Kahl dem Tor schon näher, doch traf er nach einer Schröter-Ecke mit dem Fuß nur die Latte. Kurz danach wurde der Ball führende „Wiesel“ Oeynhausen nach dem „Betreten“ des Strafraumes regelwidrig gestoppt und es gab den zweiten Strafstoß dieses Spieles. Schütze und Torhüter entschieden sich beide für die gleiche Ecke, es war auch noch knapper, doch konnte Redner das Spielgerät nur ins Tor abklatschen. Jetzt wurde es nach und nach immer leichter für Besiegdas, denn die Gäste gaben sich immer mehr auf. Das 4. Tor erzielte Ralf Amende nach guter Lux-Vorarbeit. Mike Schröter startete nach 73 Minuten ein Slalom-Solo durch die LSO-Hälfte, dessen Kröunung jedoch vom Keeper vereitelt wurde. Der eingewechselte Thiede scheiterte in der 74. Minute noch mit einem Schuss aus 10 Metern, 5 Minuten später machte er es besser, als er mit dem Ball auf das Tor zulief und den Ball über den heraus laufenden Keeper hob – das 5. Tor. In den letzten 10 Minuten hätten noch einige Tore fallen können, die Gäste hatten sich aufgegeben. Lux scheiterte mit 2 Schüssen und Hummelt mit einem Kopfball. Matze Kahl köpfte an die Latte, und das dickste Ding vergab „Wiesel“, als er nach einer perfekten Kahl-Eingabe aus 2 Metern den aufspringenden Ball über die Latte jagte. Diesen Erfolg heute hätte ihm jeder Besiegdas-Sympathisant gegönnt, denn „Wiesel“ wirkte heute als ein Spieler der ersten Stunde und inzwischen verdienter Funktionär im Vorstand sowie als Frauentrainer zum vorerst letzten Mal in der grün/gelben Kluft mit, da er beruflich nach Dublin wechselt. Das tolle an diesem Spiel war, dass er eine zweite große Chance erhielt und diese in seinem 112. Spiel für sein 37. Tor nutzte. Der Jubel war riesig, sowohl auf dem Platz – wo alle Spieler dem Schützen gratulieren wollten und auch der Torhüter in den gegnerischen Strafraum lief – als auch an der Bande. Ein toller Abschluss eines mäßigen Spiels, in dem der immer schwächer werdende Gegner dafür sorgte, dass wir unseren bisher höchsten Stadtliga-Sieg feiern konnten.

Fazit: Auch ohne überheblich sein zu wollen ließ die Ausgangslage nichts Anderes als einen Sieg zu. Dass es dann zunächst so schwer und zum Schluss so leicht sein würde bzw. mit so einem hohen Ergebnis enden würde, konnte niemand erahnen. Es war, trotz des klaren Ergebnisses, eine Menge Sand im Getriebe und dass es besser geht, hat das Team bisher schon oft gezeigt.

Ausblick: Nun gilt es, die Konzentration auf das letztes Punktspiel gegen den BSV 93 zu richten. Hoffen wir, dass das Wetter das Fußball spielen ermöglicht und dass wir unsere Guthabenkonto um 3 weitere Zähler aufstocken können.

Besiegdas!!!

20.11.2010 - Achtelfinale - Stadtpokal Magdeburg 2010/2011
MSV Börde III - SSV Besiegdas 03 Magdeburg - 2:3 (1:2)


Aufstellung MSV Börde:
Angerstein – Wittke (65. Dölle), Knoll, Kuhlgatz, Heise, Zoll, Mähnert, Ivers, Gröbel, Lohse, Liske
Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Jünemann, Kahl, Werner, Oeynhausen, Marcus Hummelt, Schröter, Martin Hummelt, Naumann, Lux, Amende (90. Martinez Cristancho)

Tore:
0:1 15. Minute – Matthias Kahl
0:2 33. Minute – Ronny Lux
1:2 38. Minute – Heise
1:3 81. Minute – Matthias Kahl
2:3 88. Minute – Ivers

Schiedsrichter:
Frank Köhler (Detlef Charnowsky, Roland Müller)

Zuschauer:
84

Rein formell erwartete uns im Achtelfinale mit der dritten Vertretung des MSV Börde ein Team aus der 1. Stadtklasse. Durch die Vergangenheit vieler Besiegdasianer, die bereits für den MSV Börde spielten, liegt in Duellen beider Vereine immer besondere Brisanz. Und da kann natürlich der große MSV mit seinen höherklassigen Teams die dritte Vertretung etwas verstärken, erst recht, wenn die Landesligamannschaft im Landespokal nicht mehr vertreten ist. Das wir dann allerdings nicht gegen ein verstärktes Stadtklasseteam, sondern gegen eine geschwächte Landesligamannschaft mit 6 Spielern der ersten Mannschaft antraten, lässt erkennen, welchen Respekt der große MSV Börde vor dem kleinen SSV Besiegdas 03 hat (wenn man es wohlwollend betrachten will). Egal, was die Motivation betraf, musste heute niemand unseren Spielern nachhelfen. Mit den Verletzten Constabel, Schröder, Lorenz, Winkler, Thiede, und Bierstedt sowie den außerdem abwesenden Römer und Garz stellte sich das Team heute fast von selbst auf. Für die Bank wurde aus der zweiten Mannschaft Benny Götze und Markus Gnade geladen, vielen Dank für Eure Bereitschaft.

Doch nun zum Spiel: Der Anpfiff von Frank Köhler ertönte bei Tageslicht. Man merkte dem klassenhöheren Gast sofort an, dass er sich dem Favoriten stellt und seine Chance beim Schopf packen will. Von Beginn an war allen Spielern höchste Motivation anzumerken. Alle spielten aggressiv, diszipliniert und couragiert. So ergab sich ein schnelles, spannendes Spiel auf gutem Niveau, das naturgemäß – durch den kleinen Platz – wenig spielerische Glanzpunkte, doch für den Zuschauer hochinteressante Kost bot. Die erste große Chance war zunächst nicht unmittelbar eine ebensolche. Ein Schröter-Freistoß aus 40 Metern in halbrechter Position wurde auf den langen Pfosten geschlagen, landete unkontrolliert auf einem Knäuel von Spielern, fiel vor Matze Kahl runter, der den Ball links vor dem Tor aufnahm, und mit seinem linken Fuß aus spitzem Winkel Torhüter Angerstein überwand. Das sorgte natürlich für Riesenjubel beim Team und beim zahlreich anwesenden Anhang. Im Anschluss lief das Spiel so weiter wie vorher, Besiegdas war präsent, störte früh, erkämpfte sich die Bälle und ließ die Landesliga-Kicker nicht zur Entfaltung kommen. Die zweite wirkliche Chance im Spiel wurde eiskalt und clever zum Ausbau der Führung genutzt. Börde hatte einen Freistoß in der Nähe des Besiegdas-Strafraums, der Ball wurde abgefangen und aus der eigenen Hälfte schickte „Wiesel“ Oeynhausen den schnellen Ralle Amende über die rechte Seite steil. Der erlief sich den Ball 3 Meter vor der Grundlinie passte parallel zur Grundlinie herrlich auf den mit gelaufenen Ronny Lux, der direkt vollendete. Besser kann man auch in der Bundesliga keinen Konter fahren – das war herrlich! Einen Dämpfer erhielten wir 5 Minuten später, als die Hausherren eine Flanke von rechts vor das Tor brachten und der mutterseelenallein stehende Heise leichtes Spiel beim Kopfball hatte und verkürzte. Doch das Gegentor brachte keinen Bruch im Spiel, Besiegdas war weiterhin voll da und hoch motiviert. Zum Pausenpfiff war festzustellen, dass in dem spannenden, gutklassigen Spiel jede Torchance genutzt wurde. Bisher war das ein ganz starker Auftritt unseres Teams und es war zu hoffen, dass man einem zu erwartenden Druck der Börde-Mannschaft in der zweiten Hälfte auch bis zum Schluss Paroli bieten kann.

Nach dem Wiederanpfiff, der nun bei Dunkelheit ertönte – das Flutlicht wurde nach ca. 30 Minuten angeschaltet – lief das Spiel nicht viel anders. Börde konnte in der ersten viertel Stunde zwar mehr Druck aufbauen, jedoch keine wirklichen Torchancen erspielen. Danach konnte sich Besiegdas wieder etwas befreien und wurde dabei gefährlich. Nach gut einer Stunde bereiteten Martin Werner und Ralf Amende eine Riesenchance von Daniel Naumann vor, der das Spielgerät aus 18 Metern an den Pfosten hämmerte. Das hätte die Vorentscheidung sein können! Zwei Minuten darauf hatte Ronny Lux in zentraler Position 6 Meter vor dem Tor den Ball am Fuß, war in dem Fall jedoch zu unentschlossen und verlor den Ball. Wiederum zwei Minuten darauf hatte der Gast einen indirekten Freistoß im Strafraum (14 Meter) wegen Meckerns. Matze Kahl platzierte den Ball prima, doch Angerstein reagierte ebenso toll und kratze den Ball weg. Nach 75 Minuten wurde „Anger“ nochmals geprüft, als „Harti“ Hummelt einen Freistoß aus linker Position und spitzem Winkel überraschend auf das Tor zog und „Anger“ den Ball gerade noch über die Latte heben konnte. Neun Minuten vor dem regulären Ende folgte dann endlich der Treffer zum 3:1. Nach eine Ecke von Martin Hummelt fiel der Ball Matze Kahl vor die Füße, der den Ball gekonnt durch die Lücke zwischen mehreren Spielern spitzelte und somit für die Vorentscheidung sorgte. WOW! Was für ein Jubel! Nun schien man auf Börde-Seite endlich zu begreifen, dass man hier wirklich verlieren kann und versuchte nochmals, Druck aufzubauen, schnell Bälle in die Spitze zu spielen. Doch Gefährlichkeit war auch jetzt nicht zu erkennen. Nach wie vor war jeder Besiegdas–Spieler fit, konzentriert und voller Tatendrang. Der Anschlusstreffer von zwei Minuten vor dem Ende entstand, als Libero Kahl im Vorwärtsgang den Ball verlor und der Ball schnell in die Zentrale gepasst wurde, wo zwei Börde-Spieler plötzlich auf das Tor zuliefen und Ivers den Ball über den heraus laufenden Keeper Moser ins Tor hob. Nochmals gab Börde Gas, sogar Angerstein kam zur letzten Ecke aus dem Tor, doch das nützte alles nichts mehr. Der klassenhöhere „Underdog“ hatte sich bravourös der Aufgabe gestellt und hatte verdient gewonnen.

Fazit: WOW! Was für ein Spiel! Das war hervorragender Sport aller Besiegdas-Akteure! Wer das Spiel verpasst hat, sollte sich wirklich ärgern. Auch für neutrale Zuschauer war das sicher sehr sehenswert! Wir sind unter den letzten acht Teams und haben sicher auch gegen den nächsten Gegner unsere Chance. Mit der Einstellung von heute kann in diesem Wettbewerb alles passieren!
DANKE für dieses tolle Erlebnis!

Ausblick: Am kommenden Samstag erwarten wir das momentan etwas angeschlagene Team von LOK Südost. Der Anpfiff wird um 14 Uhr erfolgen. Die Einstellung von heute ist sicher nicht konservierbar, wäre allerdings bei allen kommenden Aufgaben durchaus hilfreich.

Besiegdas!!!

13.11.2010 - 11. Spieltag - Stadtliga Magdeburg 2010/2011
Germania Olvenstedt II - SSV Besiegdas 03 Magdeburg - 0:1 (0:1)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Werner, Römer, Marcus Hummelt - Schröter, Oeynhausen, Garz, Martin Hummelt, Winkler (60. Amende) – Lux (89. Winselmann), Naumann (80. Martinez)
Aufstellung Germania Olvenstedt II:
Wende – Grasse, Krüper (46. Rusche), Knobbe, Freiknecht, Kloke (76. Bergwein), Gerte, Karl, Laskowski (76. Müller), Bode, Küster

Tore:
0:1 34. Minute – Mario Winkler

Schiedsrichter:
Bahn, Grebenstedt, Ehler

Zuschauer:
25

Die Vorraussetzungen für das Spiel gegen Germania Olvenstedt waren klar. Drei Punkte holen oder sich ernsthaft mit dem unteren Tabellendrittel beschäftigen. Olvenstedt hatte zwar vor dem Spiel nur einen Punkt weniger als wir, doch wir gingen zumindest gefühlt als Favorit in diese Partie. Und Keeper Moser war vor Spielbeginn bereits 59. Minuten ohne Gegentor und diese Serie galt es vehement zu verteidigen.

In der Anfangsphase des Spiels war eine sehr positive Stimmung auf dem Platz, die sich auch im Zusammenspiel und der gemeinsamen Defensivbewegung wiederspiegelte. Wir hatten Germania soweit im Griff und konnten uns auch einige Chancen erspielen. In der 34. Minute steckt Daniel Naumann sehr schön einen Pass auf Torjäger Lux durch, der aber vom Keeper der Olvenstedter gestoppt wird. Der Ball bleibt aber gefährlich und nach einer Rücklage auf den 16er kann Mario Winkler mit einem satten Flachschuss die Führung für Besiegdas erzielen. Mit der Führung im Rücken konnte man nun erwarten, das Ergebnis höher zu gestalten. Aber beste Chancen, bspw. durch Martin Hummelt, der einen Querpass vor dem Tor noch über dieses bugsiert, werden ausgelassen. Dafür wird es mit steigender Minutenzahl immer unruhiger auf dem Platz und es wird über den Ball, der wirklich ein Gummiball war, den Schiedsrichter und die Mitspieler gemeckert, was alles in allem nicht als leistungssteigernd wirkt… trotzdem gehen wir mit der Führung in die Pause, in der man sich vornimmt, das Spiel frühzeitig zu entscheiden.

In der zweiten Halbzeit versuchen die Germanen zwar, Druck auf unser Gehäuse aufzubauen, bleiben dabei aber die meiste Zeit eher harmlos, was sicherlich auch an der gut funktionierenden Defensive um Neu-Libero Römer liegt. Einige Fernschüsse und hohe Bälle in den Strafraum lassen sich nicht vermeiden, werden aber abgefangen. Zwei dicke Chancen sollten aber erwähnt werden. In der ersten Chance für das Heimteam nimmt der Stürmer einen langen Ball gut mit und spielt den Ball in den Lauf des diagonal startenden Partners, der frei vorm Tor, aber wohl irritiert vom herauslaufenden Moser den Ball neben das Tor schiebt. Die zweite dicke Chance zum Ausgleich ergibt sich kurz vor Schluss der Partie nach einem langen Einwurf, der in die Mitte verlängert wird und zum Glück für Besiegdas vom dort stehenden Olvenstedter über das Tor geschossen wird. So konnte Keeper Moser seine Serie fortsetzen und ist nun schon 149. Minuten ohne Gegentor, eine kleine Sensation. Erwähnen muss man auch, dass die etlichen Konter, die Besiegdas fährt, miserabel und häufig viel zu überhastet sowie zu eigensinnig abgeschlossen werden. Selbst klare Überzahlsituationen führten nicht zum Torerfolg und Torversuche gingen alle weit am Tor vorbei oder über den Fangzaun. Einzelne Szenen sollten hier auch gar nicht näher beschrieben werden.

Fazit: Am Ende reicht eine wenig schmeichelhafte Leistung zum dreifachen Punktgewinn. Germania war in dieser Saison unser schwächster Gegner und wir haben uns dem Niveau angepasst. Aber drei Punkte sind nun mal drei Punkte. Und unsere Fans kommen wohl trotzdem beim nächsten Mal wieder, auch wenn man sich heute sicher bei ihnen entschuldigen muss.

Ausblick: Am kommenden Wochenende sind wir im Stadtpokal bei der dritten Mannschaft des MSV Börde zu Gast. Anstoß ist 15:30 Uhr in der Harsdorfer Straße.

Besiegdas!!!

06.11.2010 - 10. Spieltag - Stadtliga Magdeburg 2010/2011
VfB Ottersleben II - SSV Besiegdas 03 Magdeburg - 3:3 (3:0)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Werner, Kahl, Römer - Winkler, Marcus Hummelt, Schröter (60. Amende), Naumann, Garz – Lux, Oeynhausen
Aufstellung VfB Ottersleben II:
Scheld, Schmeil, Malchau, Rübner, Meyer, Wilhelm, Raphael Müller, Neumann, Thomas Müller, Walther, Nitschke

Tore:
1:0 04. Minute – Thomas Müller
2:0 10. Minute – Matthias Malchau
3:0 31. Minute – Matthias Malchau
3:1 49. Minute - Stephan Oeynhausen
3:2 51. Minute - Matthias Kahl
3:3 59. Minute - Mike Schröter

Schiedsrichter:
Steffen Look, Detlef Schmidt, Bernd Kreuziger

Gelbe Karten:
-

Zuschauer:
25

Das Spiel gegen den VfB Ottersleben begann schon um 11:30 Uhr. So richtig wach war Besiegdas als Mannschaft zum diesem Zeitpunkt noch nicht. Die erste Halbzeit lief dementsprechend überhaupt nicht nach dem Geschmack der Besiegdasianer.

Das erste Gegentor kassiert man schon nach vier Minuten nach einem unnötigen, wenn auch streitbarem Foul am 16er und dem folgenden Freistoss, den die Nummer 23 der Ottersleber in die Torwartecke schießt und damit unseren Keeper auf dem falschen Fuss erwischt. Beim zweiten Gegentor in der 10. Minute rutscht eine Ecke über die Fäuste von Keeper Moser auf den ganz langen Pfosten durch, wo der Ottersleber Spieler das Leder ungedeckt sehr schön abnimmt und ihn vorbei an Freund und Feind ins Tor drischt. Jetzt hätten die Grün-Gelben langsam aufwachen sollen! Aber der Wecker wurde wohl mit der Schlummertaste ignoriert. Denn auch beim dritten Gegentor sind wir viel zu weit weg vom Gegenspieler, der den Ball mit aller Zeit der Welt gefühlvoll per Schlenzer über unseren Torhüter ins lange Eck bugsiert. Jetzt hatte es schon dreimal geklingelt…

In der Halbzeitpause lässt sich der Wecker für die Besiegdasianer aber nicht mehr ignorieren und in der zweiten Halbzeit zeigte man, dass man Fussball spielen kann. Erstmal musste man noch eine Schrecksekunde überstehen, als eine Flanke immer länger wird und an den Pfosten des eigenen Gehäuses klatschte. Aber schon nach wenigen Minuten der Hälfte zwei erobern wir den Ball im Mittelfeld, Matze Kahl schiebt den Ball in den Lauf von Stephan Oeynhausen und der schließt, obwohl noch nicht unter unmittelbarer Bedrängnis, aus 18 Metern ab und trifft die untere Torecke mit viel Präzision. Ein echter Wachmacher und jetzt konnte die Aufholjagd beginnen. Ab diesem Moment ist Besiegdas viel präsenter in den Zweikämpfen, konzentrierter und mit dem Willen, das Spiel zu drehen.
Nur zwei Minuten später hat Mario Winkler dann den Ball im rechten Halbfeld, in der Mitte laufen die Stürmer in zentraler Position, aber Mario entscheidet sich für den ganz langen Ball auf den ebenfalls startenden Kahl, der die Kirsche volley direkt unter die Latte schießt. Schön anzusehendes Tor und Teil zwei der Aufholjagd.
Zum Ausgleich trifft dann Mike Schröder im Anschluss an eine Ecke und hoher Kopfballablage durch Matze Kahl mit einem Kopfball aus drei Metern. Sein erster Ligatreffer für Besiegdas. Leider verletzt er sich aber beim Landen am Sprunggelenk und zeigt sofort an, dass es nicht mehr weiter geht. Für ihn kommt Ralf Amende ins Spiel. Ein Ausfall, der nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in den kommenden Spielen schwer zu verkraften sein wird. Der in der ersten viertel Stunde im Mittelfeld sehr präsente Kahl muss seinem hohen Laufpensum Tribut zollen und ordnet jetzt wieder vermehrt die Defensive von der Liberoposition aus. Jetzt ist es wieder ein Spiel, das sehr ausgeglichen ist und beide Mannschaften lassen wenig zu. Ronny Lux, der bisher in jedem Spiel der Saison treffen konnte, hat dann die große Chance, das Spiel komplett umzukippen, aber er scheitert am gut aus seinem Tor kommenden Keeper der Ottersleber. Kurz vor Schluss hat dann noch mal Ralf Amende die Möglichkeit, das Match für uns zu gewinnen. Er nutzt ein Missverständnis in der Abwehr 20m vor dem Tor, um den Ball zu erobern, aber bedrängt von zwei Gegenspielern und dem Torwart kann er den Ball nicht im Tor unterbringen.

Fazit: Zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten der Besiegdasianer. Zunächst sind wir überhaupt nicht im Spiel und liegen nicht unverdient 0:3 hinten. Im zweiten Abschnitt zeigen wir dann aber, was wir können, schaffen früh den Ausgleich und können sogar noch gewinnen. Mit dem Punkt können wir leben, aber letztlich helfen vor allem Dreier weiter. Vielleicht schaffen wir es ja im nächsten Spiel von Anfang an da zu sein, um die nächsten drei Punkte einzufahren. Wir sollten mal wieder drei Punkte einfahren!

Ausblick: Am kommenden Wochenende sind wir bei der zweiten Mannschaft von Germania Olvenstedt zu Gast. Anstoss ist bereits 11:30 Uhr.

Besiegdas!!!

30.10.2010 - 9. Spieltag - Stadtliga Magdeburg 2010/2011
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - HSV Medizin Magdeburg - 1:2 (0:1)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Lorenz, Kahl, Römer, Marcus Hummelt, Schröter, Bierstedt (66. Garz), Martin Hummelt, Naumann (77. Werner), Oeynhausen, Lux
Aufstellung HSV Medizin:
Schneider – Klauer, Wiebe, Kuznik, Fehske (80. Woltersdorf), Schultze, Sprenger (84. Völker), Fiedler, Kowal, Mußel (66. Sander), Worlich

Tore:
0:1 11. Minute Kuznik
0:2 64. Minute Fiedler
1:2 85. Minute Ronny Lux

Schiedsrichter:
W. Gravert

Gelbe Karten:
SSV: Lorenz
HSV: Worlich

Zuschauer:
20

Gegen den Mitaufsteiger hatten wir in den bisherigen 4 Spielen in der 1. Stadtklasse nicht verloren, 3 Besiegdas-Siege und ein Unentschieden standen zu Buche. Das sollte für das nötige Selbstbewusstsein sorgen. Die sehr guten letzten Ergebnisse der Mediziner jedoch ließen aufhorchen und sorgten dafür, dass man sich nicht selbst überschätzt und weiß, dass man nur mit dem absoluten Willen zum Sieg eine Chance hat. Nur hierbei muss doch etwas schief gelaufen sein, denn irgendetwas in der Geschichte mit der Einstellung haperte.

Zu Beginn lief alles noch, wie man es erwarten konnte. Die erste Chance ergab sich in der 4. Minute dem Gastgeber, als zunächst „Wiesel“ Oeynhausen den Ball aus linker Position von der Grundlinie aus in Richtung Tor bringt, dieser dort von einem Abwehrspieler abgefangen wird, der aufmerksame Martin Hummelt ihm jedoch den Ball vom Fuß spitzelt und auf Ronny Lux passt, der zentral aus ca. 10 Metern den Ball über das Tor jagt. Hätte es hier geklingelt, wäre vermutlich das Spiel anders gelaufen. Aber nun ja, das mit dem „hätte wenn und aber“ kennen wir ja und es ist wirklich wichtig, denn sonst hätte der geneigte Balltreterinteressierte ja nichts zum Quatschen, aber hier ist es nicht von Belang. Denn nun hatten die Gäste ihre erste Chance, als Sören-Alexander Kuznik nach einem Eckball zentral vor dem Tor völlig allein zum 0:1 einköpfen konnte. Nun hatten beide Mannschaften eine Riesenchance und die, die ihre genutzt hatte, führte. Es ergaben sich zwar durch Schröter (vorbei) und Marcus Hummelt (zu lasch) Möglichkeiten, doch brachten diese echte Gefahr. Nach 20 Minuten konnte der gute Gästetorhüter Schneider einen Lux-Schuss aus 12 Metern zur Ecke lenken. Nach 23 Minuten folgte ein Super-Spielzug des HSV: Libero Worlich passt, nachdem er 2 Besiegdas-Spieler ausstiegen lassen hat, von der Mittellinie herrlich auf einen Stürmer, der aus halbrechter Position auf das Tor zuläuft und aus 16 Metern Torhüter Moser prüft, der den Ball mit einer tollen Reaktion gerade noch neben den Pfosten lenken kann. In der Folge schaffte es der Gast, sich diese Führung immer mehr zu verdienen. Medizin fiel durch hohe Einsatzfreude und Spritzigkeit auf, man merkte ihnen an, dass die letzten guten Ergebnisse das Selbstvertrauen gestärkt haben. Die Gästespieler waren oft den einen Schritt schneller. In Ballbesitz boten sich dem Ball führenden oft gleich mehrere Anspielmöglichkeiten, da das ganze Team gut lief und sich permanent bewegte. Und das funktionierte bei Besiegdas eben nicht wie gewünscht. Das Spiel war zu statisch, es ergaben sich zu wenige Anspielmöglichkeiten und man schien vom starken Gegner beeindruckt. 5 Minuten vor dem Halbzeitpfiff konterte der Gast nach einem Besiegdas-Freistoß, doch wieder konnte Moser den aus 14 Metern von Kuznik geschossenen Ball entschärfen. Halbzeitfazit: beeindruckende Leistung des Gastes bringt eine verdiente Halbzeitführung.

Nach Wiederanpfiff versuchte der Gastgeber, eine höhere Präsenz zu zeigen und dadurch die Spielanteile zu erhöhen sowie ein Chancenplus zu erzielen. Die erste gute Gelegenheit zum Ausgleich bot sich Kapitän Daniel Naumann, der nach 49 Minuten aus 20 Metern leider nur den Pfosten traf. Die Gastgeber schafften es zwar, jetzt stärker zu spielen, konnten jedoch die gewohnte Sicherheit nicht erzielen und das spielerische Potenzial nicht ausschöpfen. So tat man sich weiterhin schwer im Erspielen weiterer Chancen. Die nächste Gelegenheit bot sich wieder dem Gast, als Torschütze Kuznik aus 12 Metern in zentraler Position zu schwach abschloss und Moser richtig stand. Wenige Augenblicke danach bekamen die Mediziner einen Freistoß am rechten Spielfeldrand in Höhe der Mittellinie zugesprochen. Der Ball wurde auf den langen Pfosten geschlagen, wo in abseitsverdächtiger Position Fabian Mußel prima hoch sprang und den Ball parallel zur Grundlinie auf den anderen Pfosten köpfte, wo Erik Fiedler goldrichtig stand und das 2. Tor markierte. Nach 75 Minuten ergab sich dem eingewechselten Philipp Garz die Chance, den Anschluss herzustellen, doch sein Seitfallzieher zielte am Tor vorbei. Kurz danach kombinierten die Gäste schnörkellos und schnell über das ganze Feld und eröffneten Thomas Schultz die Chance zum 0:3, die dieser jedoch nicht nutzen konnte. Da Trainer Machill inzwischen umgestellt hatte, ergaben sich in der letzten viertel Stunde noch einige Besiegdas-Chancen. Man machte Druck, doch ein Kahl-Kopfball nach Freistoß von Marcus Hummelt traf das Tor nicht. Fünf Minuten vor dem regulären Spielschluss führte erneut Marcus Hummelt einen Freistoss aus halbrechter Position aus. Dieser landete bei Stefan Lorenz, der den Ball runter nahm und auf das Tor schoss. In diesen Ball sprang Ronny Lux und köpfte ihn unhaltbar zum 1:2 ein. In der Schlussminute zielte Matze Kahl nach einer Ecke per Kopf zu hoch und am Ende der drei nachgespielten Minuten erreichte ein langer Diagonalball von der rechten Seite den am linken Strafraumeck platzierten Philipp Garz, der den Ball – nach dem umstrittenen Abseitspfiff des Schiedsrichters – herrlich ins lange Eck köpfte. Schön, aber nutzlos. Kurz danach war der verdiente Gästesieg perfekt.

Fazit: Die Gäste legten die Einstellung an den Tag, die man braucht, um die drei Punkte zu ergattern – wir nicht! Medizin beeindruckte und zeigte, warum man bisher so beachtliche Hinserienergebnisse erzielte. In dieser Form ist der HSV für jedes Team der Stadtliga ein sehr ernst zu nehmender, unangenehmer Gegner.

Ausblick: Das nächste Spiel führt uns am kommenden Samstag bereits um 11:30 Uhr zur Reserve des VfB Ottersleben, die punktgleich mit uns in der Tabelle stehen. Wenn wir es schaffen, unser Potenzial abzurufen, ist dort mit Sicherheit ein Sieg möglich, mit der Einstellung von heute wird das nichts.

Besiegdas!!!

23.10.2010 - 8. Spieltag - Stadtliga Magdeburg 2010/2011
FC Zukunft Magdeburg - SSV Besiegdas 03 Magdeburg - 1:1 (0:0)


Aufstellung FC Zukunft:
Jäger – Benecke, Walzak, Otto, Isensee, Schrader, Dammering (68. Meier), Herz, Bogdan (78. Bergholz), Enge (84. Hörske), Herbst
Aufstellung SSV Besiegdas:
Matuthat – Lorenz, Kahl, Werner, Marcus Hummelt, Schröter, Bierstedt (74. Oeynhausen), Martin Hummelt, Naumann, Lux, Winkler

Tore:
0:1 51. Minute Ronny Lux
1:1 56. Minute Herbst

Schiedsrichter:
Harald Gensch (Reinhard Wittig, Henry Glaue)

Gelbe Karten:
FCZ: Bogdan, Herbst
SSV: Matuthat, Lux

Zuschauer:
36

Nach den Spielen gegen die Sterne und den FSV wusste man, dass man auch gegen Spitzenteams gut gegenhalten, punkten und mit mehr Cleverness auch siegen kann. Deshalb kam man mit breiter Brust zum vor der Saison als Staffelfavoriten gehandelten FC Zukunft, dessen bisherige Ergebnisse sicher nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen. Personell gab es wieder einige Ausfälle zu beklagen, sodass wir auf den Torhüter der zweiten Mannschaft, Mario Matuthat zurückgreifen mussten. Dieser hatte im ersten Vereinsvergleich im Spiel davor eine starke Leistung abgeliefert und war maßgeblich daran beteiligt, dass der Aufsteiger beim Tabellenzweiten nur 1:0 verlor. Er knüpfte im Duell der ersten Teams nahtlos an die gute Leistung an.

Die Anfangsphase zeichnete sich dadurch aus, dass der Ball beiderseits selten in die Strafräume gespielt wurde, selten auch nur ein Hauch von Torgefahr entstand. Der Ball lief also größtenteils zwischen den Strafräumen und beide Teams neutralisierten sich. Nach einer viertel Stunde wurde es für den Zuschauer etwas interessanter, da nun wenigstens hin und wieder so etwas wie Torgefahr ausgestrahlt wurde. Die erste Gelegenheit ergab sich Martin Hummelt, der nach einer der wenigen guten Kombinationen aus gut 20 Metern Entfernung in halbrechter Position abzog, den Ball jedoch um ca. 2 Meter über das Tor platzierte. Nun war der Gastgeber dran und eine Flanke von rechts wurde am langen Pfosten von Herbst dem Torhüter direkt in die Arme geköpft. Bis auf eine Schröter-Chance nach Naumann-Vorarbeit wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff war es das schon mit den nennenswerten Gelegenheiten und beide Teams gingen mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause, bei dem sich jedoch Besiegdas ab der 20. Minute Vorteile erarbeiten konnte.

Nachdem die zweite Hälfte so begann wie die erste endete, gab es in der 51. Minute einen Freistoß aus 25 Meter Entfernung in halblinker Position für den Gast. Matze Kahl trat den Ball, der wurde von der Mauer abgeblockt, landete in der Folge links bei Olaf Bierstedt, der schnell schaltete und den Ball vor das Tor flankte. Hier befand sich Ronny Lux im Zweikampf mit seinem Bewacher, beide bewegten sich gegeneinander windend in Richtung Ball, der sich senkte und genau den sich rückwärts zum Tor befindenden und abtauchenden Ronny Lux bzw. dessen Schopf touchierte und von diesem so abgelenkt wurde, dass er sich in Richtung Toreck bewegte und auch vom Torhüter nicht mehr abgewehrt werden konnte. Der Ausgleich folgte nur 5 Minuten später, als aus dem Gewühl aus ca. 20 ein Ball in Richtung startenden Herbst gespielt wurde, der sich dann allein auf das Besiegdas-Tor zu bewegte und dem guten Torhüter Matuthat keine Chance ließ. Anschließend hatten beide Teams zwar Gelegenheiten, doch keine, die man als so genannte Hundertprozentige betitelt. Zu nennen sind auf Besiegdas-Seite noch 2 Schröter-Schüsse (einer gehalten, einer vorbei), aus denen sicher mehr hätte werden können. Sehr unglücklich war dann die Wahl des Schlusspfiffs im Anschluss an eine Besiegdas-Ecke und mit Ballbesitz für den Gast im Strafraum. So viel Fingerspitzengefühl sollte man jedem Stadtligaschiedsrichter zutrauen, dass man solche Situationen umgeht.

Fazit: In einem Spiel mit wenig Höhepunkten gab es ein leistungsgerechtes Unentschieden. Der Aufsteiger präsentierte sich erneut als Team, das gegen Stadtliga-Spitzenteams gut gegenhalten und punkten kann.

Ausblick: Am kommenden Samstag erwarten wir den Co-Aufsteiger HSV Medizin, der ebenfalls gut in die Saison gestartet ist. Mit der richtigen Einstellung sollten hier die nächsten 3 Punkte auf das Habenkonto gebucht werden können.

Besiegdas!!!

09.10.2010 - 2.Runde - Stadtpokal Magdeburg 2010/2011
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - MSV 90 Preußen II - 2:0 (0:0)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Lorenz, Kahl, Römer, Thiede, Schröter, Marcus Hummelt, Martin Hummelt (68. Oeynhausen), Naumann, Winkler(80. Garz), Lux (90. Mertens)
Aufstellung MSV 90:
Dobberahn – Schilling (46. Naujoks), Theresa, Frank, Kagelmann, Ginter, Gummert, Faber, Bock, Podehl, Jandl (65. Bernet)

Tore:
1:0 75. Minute Mike Schröter
2:0 84. Minute Stefan Oeynhausen

Schiedsrichter:
D. Winkler

Gelbe Karten:
SSV: Lorenz, Naumann
MSV: Ginter

Rote Karten:
SSV: -
MSV: Kagelmann (72.)

Zuschauer:
ca. 40

Nach dem Freilos in der ersten Runde stand der erste Einsatz im Pokalwettbewerb an und wir erwarteten in der einzigen reinen Stadtligapartie die Preußenreserve, die uns im Premierenauftritt in der neuen Liga ordentlich den Hintern versohlt hat. Für heute rechnete man sich unsererseits besser Chancen aus, die sich daraus ergaben, dass die erste Preußenmannschaft gleichzeitig spielte.

Gleich die ersten Minuten des Spiels zeigten, dass uns zumindest personell nicht der gleiche Gegner wie im Punktspiel gegenüber stand, denn das Heimteam startete überlegen und konnte sich in den ersten 20 Minuten 5 gute Einschussmöglichkeiten erarbeiten, die jedoch alle nicht genutzt werden konnten. Und das lag nicht an spielerischer Klasse, denn glänzen konnte man diesbezüglich nicht. Die Preußen waren zunächst harmlos und konnten erstmals nach 20 Minuten aus der 2. Reihe auf das Tor schießen. Der Ball wurde von Keeper Moser augenscheinlich auf der Linie gehalten, die Preußen reklamierten, dass der Ball hinter der Linie war und der Schiri ließ weiter spielen. Torhüter Moser gab nach dem Spiel zu, dass der Ball wohl die Linie überschritten hatte, aber ohne Assistenten war das für den Schiri sicher schlecht einschätzbar. Ab Mitte der ersten Halbzeit passte sich Besiegdas dem schwachen Spiel der Preußen an und steigerte seine Fehlerquote. Es wurde oft zu kompliziert gespielt, man wollte wieder den genialen statt des einfachen Passes spielen und so funktionierte plötzlich das Spiel nicht mehr. Beide Teams neutralisierten sich und konnten kaum noch Torgefahr entwickeln. Bis zur Halbzeit gab es keine Niveausteigerung mehr und so pfiff Schiri Siegel mit einem 0:0 zur Pause.

Nach der Erholungsphase ging es zunächst schwach weiter. Erst nach einer guten viertel Stunde erarbeitete sich der Gastgeber durch mehrere Aktionen etwas Platzhoheit. Die erste gute Gelegenheit hatte jedoch der Gast, der einen Konter über seine rechte Seite spielte, bei dem der Ball von rechts flach vor das Tor gespielt wurde. Nun hatte der weitgehend beschäftigungslose Torhüter Moser seinen besten Auftritt, tauchte blitzschnell ab, hielt den Ball fest und entschärfte somit die Situation. Wenige Minuten später konnten mehrere hitzige Zweikämpfe an der Grenze zur Legalität beobachtet werden. Höhepunkt dessen war der völlig dämliche Kopfstoß von Dennis Kagelmann an Mario Winkler. Zunächst hatte Mario seinen Gegenspieler im Zweikampf an der Außenlinie hart bedrängt, Kagelmann fiel auf den Übergangsbereich zwischen Kunstrasen und Gehwegplatte und mit der Hand gegen den Pfosten des Kleinfeldtores, was sicher schmerzhaft, aber trotzdem eher unglücklich als unfair war. Nach einer ca. 10-sekündigen Ruhephase in liegender Position, in der man erste Emotionen eigentlich hätte herunterfahren können, sprang der Schwerzverzerrte plötzlich auf und versetzte dem einen Kopf Kleineren Mario einen Kopfstoß, der ihm eine heftige Prellung am Wangenknochen einbrachte. Der Schiedsrichter hatte es gesehen und so blieb nur eine Wahl: Rot! Mario musste einige Minuten später ausgewechselt werden. Das Spiel hingegen sollte sich nun zum Positiven wenden, was jedoch einem Mann zu verdanken ist, den die bisherige schlechte spielerische Leistung scheinbar zu einem seiner Alleingänge zu veranlassen, die häufig Gefahr bedeuten. Mike Schröter schnappt sich aus ca. 35 Metern den Ball und bewegte sich auf 3 Abwehrspieler zu. Den einen ließ er stehen und setzte sich gegen die Anderen durch, indem er mittig durch sie durch lief, wieder Fahrt aufnahm, den heraus kommenden Torhüter umspielte und sicher einnetzte. Das war eine klasse Einzelleistung, die symptomatisch für das heutige Spiel war. Durch gutes Zusammenspiel wäre das erste Tor heute sicher nicht gefallen! Dennoch konnte das Team jetzt plötzlich doch noch gut zusammen spielen, das Spiel nahm Fahrt auf. Vier Minuten nach der Führung legte Naumann, von rechts kommend, prima für den zehn Meter vor dem Tor in zentraler Position auftauchenden Thiede auf, der knapp verzog. Danach setzte der eingewechselte Stephan Oeynhausen zweimal zum Alleingang an und konnte sich in beiden Fällen gegen seine Gegenspielerdurchsetzen, ein Torerfolg blieb jedoch versagt, was auch am fehlenden Blick für den mitgelaufenen Mitspieler lag. Sein Tor machte „Wiesel“ dann kurz danach und das Tor war auch gut heraus gespielt. Andre Thiede legte aus zentraler Position links heraus auf „Harti“ Hummelt, der denn Ball prima vor das Tor spielt, wo „Wiesel“ nur noch verwandelt braucht. Das sah jetzt doch nach Fußball aus. Die letzte Chance ergab sich den Gästen und der Lattenfreistoß von Podehl in der Schlussminute stellte auch die gefährlichste Preußenszene des Spiels dar.

Fazit: Spielerisch war das nichts! Die Preußen stellten allerdings bei weitem nicht den spielstarken Gegner aus der Punktspielrunde dar und so gab es am Sieg überhaupt keine Zweifel. Er hätte nur schon in der ersten Spielphase klar gemacht werden müssen. Aber auch solche Spiele müssen gewonnen werden. Mund abputzen und weiter!

Ausblick: Am kommenden erwarten wir die dritte Vertretung des FCM und nach nur einem Punkt aus den beiden Spielen gegen die Topteams der Liga täten 3 Punkte gut. Bisher gab es in der 2. Stadtklasse ein 0:1 auswärts und ein 1:1 zu Hause sowie eine Liga höher ein 2:3 auswärts und ein 2:2 daheim. In beiden Fällen stieg der FCM III ein Jahr vor uns auf. Dieses Mal scheinen die Vorzeichen anders herum zu stehen, da der Gast als Tabellenschlusslicht kommt, doch das respektable 1:3 gegen den Landesklasse-Vertreter BSV 79 sollte jeden überzeugen, dass dieser Gegner nicht unterschätzt werden darf.

Besiegdas!!!

02.10.2010 - 6. Spieltag - Stadtliga Magdeburg 2010/2011
FSV 1895 Magdeburg - SSV Besiegdas 03 Magdeburg 3:2(0:1)


Aufstellung FSV 1895:
Both – Gutzeit, Schröder (33. Hirsch), Fieber (65. Kappler), Rasche, Seyfert, Schoß, Rupprecht, Aulenbach, Wegner, Thiem (57. Schäfer)
Aufstellung SSV Besiegdas:
Constabel – Werner, Kahl, Römer, Thiede, Schröter, Marcus Hummelt, Naumann, Winkler, Amende (85. Martinez Cristancho), Lux

Tore:
0:1 28. Minute Ronny Lux (Foul-11m)
0:2 59. Minute Ronny Lux
1:2 71. Minute Schoß
2:2 81. Minute Aulenbach
3:2 89. Minute Schoß

Schiedsrichter:
Gensch, G. Nitze, Kraft

Gelbe Karten:
FSV: Both, Gutzeit, Fieber, Schoß, Wegner, Kappler
SSV: Constabel, Winkler

Zuschauer:
35

Nach dem Teilerfolg gegen die Sterne stand uns der nächste Kracher bevor. Der bisher verlustpunktfreie Spitzenreiter aus Fermersleben bat zum Duell. Personell war man wieder besser aufgestellt als zuletzt, sodass die Zeichen gut standen, auch hier eine gute Partie liefern und eventuell einen Teilerfolg erzielen zu können.

Zu Beginn des Spiels konnte sich Besiegdas leichte Vorteile erspielen und erarbeitete sich nach 6 Minuten die erste Möglichkeit, doch Ronny Lux verzog knapp. Wenige Minuten darauf verfehlte derselbe Spieler nach Thiede-Vorarbeit wiederum das Tor. Nachdem Naumann nach 11 Minuten aus ca. 25m etwas zu hoch zielte, waren zunächst keine Möglichkeiten mehr zu verzeichnen. Die nächste Gelegenheit erzwang Mike Schröter, der sich im Alleingang in den FSV-Strafraum durchtankte, den Ball an Keeper Both vorbeilegte und von diesem am Weiterlaufen gehindert wurde – Schiedsrichter Gensch entschied auf Foulstrafstoß und Stammschütze Ronny verwandelte sicher zur Führung des Gastes. Die nächste wichtige Szene ergab sich in Minute 33, als der Fermersleber Schröder mit Besiegdas-Keeper Constabel zusammenprallte. Schröder musste ausgewechselt werden, weil er sich den Daumen ausgekugelt hatte. Andre Constabel spielte mit Schmerzen im Knie weiter, doch im Anschluss an das Spiel stellte sich heraus, dass die Kniescheibe gebrochen war. Beide Spieler mussten operiert werden. Herzliche Genesungswünsche und einen komplikationslosen Heilungsverlauf wünschen wir Beiden. Vor der Pause ergaben sich noch 2 Chancen, doch weder Thiede auf Besiegdas-Seite in der 34. Minute noch Rasche für die Fermersleber 4 Minuten vor dem Halbzeitpfiff konnten einnetzen, wobei der angeschlagene Constabel den 20 Meter-Schuss von Rasche prima zur Ecke lenken konnte, die nichts einbrachte.

Die zweite Hälfte lief zunächst recht zufrieden stellend für Besiegdas, denn der Spitzenreiter konnte sich keine guten Chancen erarbeiten. Dafür schlug Besiegdas erneut zu, als Schröter sich den Ball schnappt und aus 20 Metern abschließt. Der Ball wurde jedoch abgefälscht und landete bei Goalgetter Lux, der nach einer knappen Stunde das 0:2 erzielte. Nun änderte der Gastgeber sowohl Personal als auch Taktik, um die sich abzeichnende Niederlage abzuwenden. Der Anschlusstreffer fiel nach einem Pass in die Tiefe; der Ball wurde mit einem Schuss ins lange Eck durch Schoß versenkt. 10 Minuten später traf Aulenbach aus 18 Metern ebenso ins Eck und die Führung war dahin. Als dann Schoß in der letzten Minute per Kopf im Anschluss an eine Ecke das 3:2 erzielte, war das Unglaubliche geschehen und man hatte die sichere Führung in 20 Minuten verspielt.

Fazit: Sicher hatte an der Niederlage auch der Fakt Anteil, dass unser Torhüter „angeschlagen“, oder besser krankenhausreif, spielte. Dennoch bleibt zu sagen, dass die Niederlage unverdient war und das Team gut gespielt hat. Wenn man etwas Positives solchen Spielen mitnehmen kann, dann können es nur die Lehren sein, die sowohl jeder persönlich als auch das Team aus solchen Erfahrungen zieht.

Ausblick: Am kommenden Wochenende steht uns zum zweiten Mal die Reserve der Preußen gegenüber. Im Punktspiel wurden wir vorgeführt. Sowohl dieses Erlebnis als auch die Tatsache, dass wir uns inzwischen Achtung in der neuen Liga erarbeiten konnten, sollten Ansporn genug sein, ein besseres Spiel abzuliefern als im Duell um Punkte.

Besiegdas!!!

25.09.2010 - 5. Spieltag - Stadtliga Magdeburg 2010/2011
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - Roter Stern Sudenburg 3:3(1:3)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Kedziora (67. Garz), Kahl, Werner, Schröter, Marcus Hummelt, Bierstedt, Naumann, Oweisi, Amende, Lux
Aufstellung Roter Stern:
Bartsch – in der Au, Hoffmann, Preckel, Seidel, Schimmelpfennig, Nils Röhlinger, Berger (70. Kiefer), Ostwald (64. Bendler), Tönniges, Kai Röhlinger (57. Grüning)

Tore:
0:1 8. Minute K. Röhlinger
0:2 12. Minute Tönniges
0:3 22. Minute N. Röhlinger
1:3 27. Minute Matthias Kahl
2:3 47. Minute Ronny Lux
3:3 71. Minute Marcus Hummelz

Schiedsrichter:
Look, Wittig, Kreuziger

Gelbe Karten:
SSV: Kedziora, Werner, Hummelt, Amende, Lux
SGH: Bartsch, Seidel, Grüning

Zuschauer:
ca.25

Im Vorfeld der heutigen Partie deutete sich Personalnotstand an. Mit den Herren Lorenz, Jünemann, Thiede, Schröder, Oeynhausen, Martin Hummelt und Winkler fehlten eine gute halbe Mannschaft und als dann kurz vor dem Spiel auch noch Flo Römer wegen Leistenbeschwerden rotes Licht gab, waren es schon 8 Leute, die ausfielen. Um das zu kompensieren, wurde „Jockey“ Kedziora aus dem Altherrenteam geholt und Mario Oweisi aus der Reservemannschaft „befördert“, der die Position im rechten Mittelfeld übernahm. Des Weiteren wurde die Bank u.a. durch 2 Leute der Zweiten, die im Vorspiel gegen die Sternereserve den ersten Sieg erringen konnten, besetzt. Vielen Dank an Berti und Micha für ihre Bereitschaft.

Und an solch einem Tag standen die Aufstiegsfavoriten der Sterne auf der Gegenseite. Wenn man sich vor Augen führt, was da auf dem Platz stand. Nur um die Namen Preckel und Tönniges zu nennen: das sind Stadtligaballermänner allerersten Formats und Ostwald wirbelt regelmäßig gegnerische Reihen durcheinander. Mit Daniel Goldgräbe saß ein ehemaliger Stadtligatorschützenkönig sogar nur auf der Bank. Vor dem Anpfiff wurde Ronny Lux noch vereinsintern mit seiner zweiten Torjägerkanone ausgezeichnet. Vor 2 Jahren war er mit 26 Toren in 18 Spielen bester Ballermann der 2. Stadtklasse. Im letzten Jahr schaffte er das Kunststück eine Liga darüber und netzte 23 Mal in 20 Einsätzen ein. Was durch die unermüdliche Ballerei völlig durch die Lappen ging: Ronny hat vor 14 Tagen mit seinem 1. Tor gegen Handwerk II als erster Besiegdas-Spieler die 100-Tore-Schallmauer durchbrochen und kommt vor dem heutigen Spiel auf 103 Tore in 81 Pflichtspielen.

Doch genug der Vorrede, ab aufs Spielfeld. Es begann schlimmer als befürchtet: Nach einigen Minuten, in denen beide Teams zu tun hatten, bei dem Dauerregen ins Spiel zu kommen, leistete sich Schiri Look den ersten Fehler, der jedoch in keinster Weise erahnen ließ, was diesbezüglich noch folgen sollte – er entschied nach dem Schuss eines Sterne-Akteurs, der vorbei zielte, völlig überraschend auf Eckball. Die Meinung dürfte er exklusiv gehabt haben, doch leider wurde er vom Assistenten nicht korrigiert. Jedenfalls mussten auch die Sterne-Vertreter lächeln, erst recht als im Anschluss an diese Ecke Kai Röhlinger zum frühen 0:1 traf. Als nur 4 Minuten später Torwart Moser und Verteidiger Werner den Ball gemeinschaftlich für Tönniges durchließen, konnte dieser seelenruhig das 0:2 erzielen. Das war ein total dummes Tor und noch unnötiger als das erste. Doch es kam noch dicker: nach einem Fehler in der Vorwärtsbewegung über die rechte Seite wurde der Ball abgefangen, gelangte zu Nils Röhlinger, der sich mit dem Ball in Richtung linkes Strafraumeck bewegte und von dort mit links trotz ungünstigem Winkel abzog und ins Eck traf. Puh – da klappte alles! 0:3 nach 22 Minuten. Das machte einem Angst und bange. Doch die nächste gelungene Aktion gelang den Hausherren. Schröter ließ an der Strafraumgrenze einen Gegenspieler Aussteigen, spielte den Ball zu Libero Kahl - der sich auf Grund einer vorherigen Freistoßentscheidung noch in gegnerischen Gefilden aufhielt – und dieser traf zum 1:3. Nur wenige Minuten danach setzte sich Ralle Amende über rechts durch, flankte vor das Tor auf Ronny Lux, der den Ball jedoch nicht richtig traf und vorbei schoss. Bis zur Pause geschah nichts Nennenswertes mehr, beide Teams neutralisierten sich.

Nach Wiederanpfiff gaben die Hausherren richtig Gas und in der 47. Minute konnte Ronny Lux nach Oweisi-Vorarbeit von rechts mit der Hacke den Anschluss erzielen – Tor Nr. 9 in dieser Saison und Nr. 104 in der Besiegdas-Historie. Und jetzt war Besiegdas besser und setzte die Gäste unter Druck. Profit in Form von Chancen konnte man sich jedoch nicht erarbeiten, also war geduldige Arbeit angesagt. Zwischendurch gab es beiderseits riesige Aufreger, als von SR- Gespann in Regelmäßigkeit extreme Fehlentscheidungen getroffen wurden. Das betraf zwar vor allem „nur“ Einwurf- und Eckstoßentscheidungen, doch war schon haarsträubend, was hier gepfiffen wurde. Als weitere bemerkenswerte Fußnote war die Auswechslung Gordon Ostwalds festzustellen, der einen raabenschwarzen Tag hatte und von unserer Defensivabteilung prima zugedeckt wurde. Als noch knapp 20 Minuten zu spielen waren, wurden die Bemühungen mit dem Tor des Tages belohnt. Naumann spielte den Ball über rechts zu Amende, der ließ prima zu Schröter prallen. Schröter wiederum passte von rechts zum sich knapp 25 Meter mittig vor dem Tor befindlichen „Harti“ Hummelt, der den Ball direkt auf das Tor schoss und exakt in den Winkel traf. Ein herrlicher Treffer und großer Jubel über den verdienten Ausgleich. Nachdem man sich gefangen hatte, konnten die Sterne ihre erste gelungene Offensivaktion in der 2. Hälfte erarbeiten, als Schimmelpfennig das Lattenkreuz traf. In den abschließenden 2-3 Minuten hatten beide Teams die Chance, die 3 Punkte zu gewinnen. Eine Besiegdas-Ecke wurde am kurzen Pfosten direkt neben diesen befördert, da hatten die Sterne etwas Glück. Im schnellen Gegenstoß wurde Tönniges behindert, konnte trotzdem mit Ball vor das Tor kommen, wo jedoch Torhüter Moser die Situation entschärfte. Wiederum im spielte Ronny Lux einen wunderbaren Ball auf die rechte Seite, wo Mario Oweisi den Ball aufnahm und in Richtung Tor bewegte. Das war die dickste Gelegenheit zu einem Siegtreffer, doch Mario semmelte den Ball über den heraus laufenden Torhüter Bartsch und das Tor. Schade!

Fazit: Wir sind nach einem 0:3-Rückstand zurückgekommen und das in dieser Personalsituation gegen diesen Gegner! Hut ab die Herren und Glückwunsch zu diesem absolut verdienten Punkt!

Ausblick: Am kommenden Samstag erwartet uns der bisher verlustpunktfreie Spitzenreiter, der FSV 1895. Wenn man hier einen oder sogar mehrere Punkte entführen will, kann man sich so eine Anfangsphase wie gegen die Sterne wohl kaum erlauben.

Besiegdas!!!

18.09.2010 - 4. Spieltag - Stadtliga Magdeburg 2010/2011
AUfbau/Empor Ost Magdeburg - SSV Besiegdas 03 Magdeburg 2:2(1:1)


Aufstellung AEO:
Röhr – Bublitz, Kevin Mohr, Schummer, Torsten Römer, Borrisow (30. Rote Karte), Becker, Lange (83. Gronau), Hack, Steven Mohr (79. Tietz), Rödel (72. Meyer)
Aufstellung SSV Besiegdas:
Constabel – Garz, Jünemann (46. Oweisi), Florian Römer, Thiede, Schröter, Schröder (23. Amende), Marcus Hummelt, Naumann, Oeynhausen, Lux

Tore:
1:0 20. Minute Rödel
1:1 35. Minute Ronny Lux
2:1 65. Minute Becker
2:2 85. Minute Ronny Lux

Schiedsrichter:
Steve Winkler

Gelbe Karten:
SSV: Garz
AEO: Röhr, Bublitz, Lange, Hack, St.Mohr

Rote Karten:
SSV: -
AEO: Borrissow (30.)

Zuschauer:
ca.35

Die Ausgangslage für das Platzduell war angespannt. Mit Stefan Lorenz, Olaf Bierstedt, Mario Winkler, Matthias Kahl, Christoph Moser, Martin Hummelt, Martin Werner und Carlos Andres Martinez Cristancho standen aus verschiedenen Gründen 8 Leute nicht zur Verfügung. So saß auf der Bank mit Ralf Amende ein Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft, weiterhin zwei Spieler der Reserve und sogar der Coach hatte sich mit auf den Spielberichtbogen gesetzt. Nach den beiden Siegen gegen die Polizisten und die Handwerker gab es trotzdem genug Gründe, mit Selbstvertrauen ins Spiel zu gehen.

Da der Autor genau zur Gastgeber-Führung aus dem Auto stieg, kann mit Details bis zu dem Zeitpunkt der Partie nicht gedient werden, doch vom Trainer kam die Einschätzung, dass AEO bis hierher besser war. Die in orange spielenden Gegner agierten kämpferisch und das Spiel zeichnete sich weniger durch spielerische Höhepunkte als durch aggressiv, rassige Zweikämpfe aus. Der nächste Höhepunkt nach dem 1:0 war die Rote Karte, die Michael Borrisow vom Schiedsrichter erhielt, weil er als letzter Mann Ralf Amende gefoult hatte, der bereits für den verletzten Nico Schröder eingewechselt wurde. Einige Minuten später konnte eben dieser Ralf Amende prima für Ronny Lux vorbereiten, der mit dem Ball auf das Tor zulief und routiniert zum 1:1 traf. Im Anschluss ließ sich jedoch nicht feststellen, dass ein Team in Unterzahl spielte. A/EO war ebenbürtig und Besiegdas konnte sich keine Dominanz erarbeiten.

Zur Halbzeit musste umgestellt werden, da Libero Marko Jünemann nicht weiter spielen konnte. Für ihn kam Mario Oweisi auf das Feld, der die Position im linken Mittelfeld übernahm, von der aus Wiesel Oeynhausen auf den Libero-Posten wechselte. Auch jetzt glänzte das Spiel durch gute spielerische Szenen und gute Chancen gab es auf beiden Seiten selten. Der Gastgeber konnte nach 65 Minuten wieder in Führung gehen, als Becker einen Abstimmungsfehler in der Besiegdas-Hintermannschaft ausnutzte. A/EO spielte weiter stark mit und wir konnten erst jetzt nach und nach mehr Feldanteile erkämpfen. So fiel der Ausgleich durch Ronny Lux aus dem Gewühl heraus zwar glücklich, war jedoch verdient. Im Anschluss daran gab es noch zwei Lattenschüsse von Besiegdas, mit etwas Glück hätte man das Spiel noch drehen können.

Fazit: Spielerisch geht es eindeutig besser! Personell ist die Lage momentan angespannt, das wird auch am kommenden Wochenende so aussehen. Das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf dar. Wenn ich an die Meckerei der Anhänger des Gastgebers denke, muss festgehalten werden, dass man sich durchaus bewusst sein muss, dass es nach einem Foul an Schröter und einer Tätlichkeit von Torhüter Röhr an Philipp Garz zwei weitere Rote Karten geben muss.

Ausblick: Der nächste Gegner sind die Sterne. In unserer momentanen Personalsituation wäre ein Punkt ein Riesenerfolg. Aber bange machen gilt nicht, wir werden alles geben!

Besiegdas!!!

11.09.2010 - 3. Spieltag - Stadtliga Magdeburg 2010/2011
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - SG Handwerk II 5:1(3:0)


Aufstellung SSV Besiegdas:
Constabel – Lorenz, Kahl, Römer, Thiede (64. Schröder), Schröter, Marcus Hummelt, Bierstedt, Naumann, Oeynhausen (80. Winkler), Lux (86. Garz)
Aufstellung SG Handwerk II:
Schröter - Strickrodt (49.Schöber), Benzner, Knoche, Dörge, Konert (46.Pohlmann), M.Knoche (41.Bade), Knoll, Schneege, Welsch

Tore:
1:0 15. Minute Matthias Kahl
2:0 18. Minute Daniel Naumann
3:0 39. Minute Ronny Lux
3:1 52. Minute Michael Welsch
4:1 71. Minute Stephan Oeynhausen
5:1 85. Minute Ronny Lux

Schiedsrichter:
Christian Kuhlgatz

Gelbe Karten:
SSV: Lorenz
SGH: Kreuziger, Schneege

Zuschauer:
ca.35

Das zweite Heimspiel der noch jungen Saison stand bevor. Und nach der ersten – ernüchternden – Erfahrung des 2:6 gegen die Preußenreserve hat man sich am vorherigen Samstag beim 2:4-Sieg im Polizistenstadion nicht nur die ersten 3 Punkte, sondern mit einem guten Spiel auch Selbstvertrauen geholt. Deshalb ging man mit entsprechender Zuversicht in das Heimspiel gegen die sehr erfahrene Reserve der SG Handwerk. Für die nicht einsetzbaren Spieler Moser, Jünemann und Amende wurden – im Gegensatz zum letzten Spiel - Andre Constabel, Andre Thiede und Stephan Oeynhausen aufgeboten.

Die Partie begann rassig und temporeich. Die erste Chance hatten die Gäste, als Kreuziger wenige Minuten nach dem Start eine Eingabe von rechts verpasste. Auf der anderen Seite konnte Matze Kahl – ebenso vor rechts – scharf vor das Tor spielen, doch fand sich kein Verwerter. In der ersten viertel Stunde stellte sich kein Team als das dominante heraus. Das änderte sich nach 2 Heimteam-Toren innerhalb weniger Minuten. Zunächst köpfte Matze Kahl eine Bierstedt-Ecke von links wuchtig ins Netz und 3 Minuten später konnte Daniel Naumann mit einem herrlichen Volleyschuss aus ca. 20 Metern für die 2:0-Führung sorgen. Nur eine Minute nach dem 2. Tor hielt Gäste-Keeper Schröter stark gegen Goalgetter Lux, der das 3. Tor auf dem Fuß hatte. In der Folge war der Gast relativ harmlos, was sicher auch am sicheren, spielerisch starken Auftritt der Besiegdas-Elf lag. Eine höhere Führung war in der 35. Minute möglich, doch Marcus „Harti“ Hummelt konnte seine Chance, von rechts auf das Tor zulaufend, nicht nutzen. Dies gelang dann Ronny Lux in Minute 39. Nach prima Vorarbeit von „Wiesel“ Oeynhausen und Olaf Bierstedt konnte Ronny sein 5. Saisontor erzielen. Nur 2 Minuten später traf Ronny Lux nach einer Oeynhausen-Flanke per Kopf leider nur die Latte und so ging man nach einer sehr ansehnlichen sowie spielerisch und kämpferisch guten Halbzeit mit einem sicheren 3:0 in die Pause.

Zu Beginn der 2. Hälfte drehte der Gast noch einmal auf und versuchte, zu verkürzen. Die gelang auch in der 52. Minute, als Michael Welsch aus Nahdistanz zum 3:1 traf. Nun hatten die Handwerker Auftrieb, Besiegdas hatte die spielerische Vorherrschaft verloren. Fünf Minuten nach dem 1. Tor hätte der Torschütze nach einem Lorenz-Fehler den Anschluss erzielen können, doch traf er nur die Latte. Nach und nach konnte sich Besiegdas wieder stabilisieren und als das 4:1 gefallen war, ließ das Handwerk-Aufbegehren nach. Dieses 4. Tor wurde von Neuzugang Maike Schröter in prima Manier vorbereitet, der die gestellte Abseitsfalle mittels Alleingang aushebelte und dann auf den mitgelaufenen „Wiesel“ Oeynhausen spielte, der keine Mühe hatte, einzunetzen. 20 Minuten vor dem Abpfiff war der Drops gelutscht, wobei es noch einige brisante Szenen gab. Andre Constabel konnte sich in der 75. Minute mit einer tollen Reaktion auszeichnen, als er einen Kopfball auf der Linie festhielt. Für Besiegdas hatte die Kombination der eingewechselten Spieler Winkler und Schröder in der 80. Minute zum 5. Tor führen können, doch kam Keeper Schröter gut heraus und konnte so den Schuss von Nico Schröder abblocken. Das 5. Tor ließ noch einige Minuten warten. Dieses Tor wurde von Matze Kahl mit einem Befreiungsschlag aus den eigenen Strafraum vorbereitet, der Ball sprang kurz vor dem Handwerker-Strafraum auf und senkte sich über dem Pärchen Lux/Knoche, die sich in Richtung Tor bewegten. Der Ball wurde unter Bedrängnis vom Handwerk-Verteidiger auf das Tor geköpft und der Ball flog über den heraus laufenden Schröter ins Tor. Der Schiedsrichter erkannte den Treffer Ronny Lux an, der damit sein Konto auf 6 erhöhte. Bis zum Abpfiff des sicher agierenden Schiedsrichters Christian Kuhlgatz konnte kein Team das Ergebnis mehr beeinflussen und Besiegdas feierte nach gutem Spiel seinen 2. Stadtligasieg.

Fazit: Nach toller, sehr ansehnlicher Leistung des Heimteams - besonders in der 1. Hälfte – hat man sich in der Stadtliga stabilisiert und festgestellt, dass man auch hier erfolgreich sein kann. Die am Rand platzierten Fans sprachen einhellig vom großen Vergnügen, dass das Zuschauen machte. So wird es sicher nicht immer laufen, doch was zu sehen, was möglich ist.

Ausblick: Am kommenden Samstag gibt es das Platzduell, die Mannschaft von Aufbau/Empor Ost ist unser Gegner. Hier gilt es, nachzulegen und zu zeigen, dass man in der neuen Liga angekommen ist.

Besiegdas!!!

04.09.2010 - 2. Spieltag
PSV Magdeburg - SSV Besiegdas 03 Magdeburg 2:4(0:3)


Aufstellung Polizei SV:
Klitsch – Ewald, Lange, Heyer, Feuerstack, Fritzsche, Tolle, Paschke, Murawski (61. Renz), Petsch, Lacroix (46. Ostermann)

Aufstellung SSV Besiegdas:
Moser – Jünemann, Kahl, Römer, Schröter, Winkler (88. Martin Hummelt), Bierstedt, Naumann, Marcus Hummelt, Amende, Lux

Tore:
0:1 Ronny Lux 14. Minute
0:2 Ralf Amende 20. Minute
0:3 Ronny Lux 28. Minute
1:3 Renz 75. Minute
1:4 Ronny Lux 88. Minute
2:4 Renz 90. Minute

Schiedsrichter:
Köhler, Glaue, Kraft

Gelbe Karten:
SSV: Römer, Winkler, Amende
PSV: Heyer, Lacroix

Gelbe/Rote Karten:
PSV: -
SSV: Amende (79. Minute)

Zuschauer:
ca.20

Nachdem man am ersten Spieltag Lehrgeld in der neuen Spielklasse zahlen musste, wollte man sich gegen den zweiten Landesklasseabsteiger zumindest körperlich besser präsentieren als am vorherigen Spieltag. Der Kader war gefüllt und Neuzugang Schröter befand sich im ersten Spiel nach der Verpflichtung auch direkt in der Startelf.

Aufgrund der Sperre beider Rasenplätze wurde das Spiel auf dem Schotterplatz, der zu Beginn in guter Verfassung war, ausgetragen. Jedoch setzt mit dem Anpfiff ein heftiger Wolkenbruch ein, der 30 Minuten andauern sollte. Besiegdas kam gut ins Spiel, nahm die Zweikämpfe an und spielte zielstrebig nach vorn. Zudem schien man gedanklich den Polizisten einen Schritt voraus zu sein, sodass man in den sich bildenden Pfützen viele Balleroberungen verzeichnen konnte. Aus der Überlegenheit erzielte man drei Tore und führte somit nach 30 Minuten. Der Regen hatte den Platz zu 40% mit Wasser bedeckt und es drohte ein Spielabbruch, ehe der Regen zum Glück aussetze. Während des Kabinengangs kam die Sonne etwas raus und das Wasser konnte absickern, sodass die Bedingungen etwas besser wurden.

In der zweiten Halbzeit kam der PSV energischer aus der Kabine und nahm das Heft des Handelns in die Hand. Jedoch ergaben sich nun Kontermöglichkeiten für den SSV. Besiegdas stand in der Defensive sehr kompakt und der PSV kam nur selten gefährlich vor das Tor. Im Gegenzug hätte man noch mit einem Tor nachlegen müssen. Die Offensivabteilung Winkler, Lux und Amende hatten dazu einige Gelegenheiten. Als in der 75. Minute nach mehreren Nachlässigkeiten im Zweikampf der PSV ein Tor erzielte und Amende fünf Minuten später mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen wurde, drohte es noch einmal spannend zu werden, aber der SSV lies nichts anbrennen und Lux machte in der 88. Minute den Sack zu. Der Treffer der Polizisten in den Schlussminuten war nur noch Makulatur.

Fazit: Ansprechende Leistung mit der man alle weiteren Spiele bestreiten sollte. Vor allem was Einsatz und Engagement angeht.

Ausblick: Am kommenden Samstag beehrt uns die Reserve der SG Handwerk. Der Sechstplatzierte der letzten Saison und aktuelle Fünfte muss sich auch wie wir neu orientieren. Das Ziel muss jedoch lauten die Punkte am „Gübser Weg“ zu behalten!

Besiegdas!!!

29.08.2010 - 1. Spieltag
SSV Besiegdas 03 Magdeburg - MSV 90 Preussen II 2:6 (0:3)



Aufstellung SSV Besiegdasn:
Moser – Jünemann, Kahl, Römer, Lorenz (75. Thiede), Marcus Hummelt, Bierstedt, Naumann, Garz, Amende (70. Oeynhausen), Lux

Aufstellung Preussen II:
Bernet – Schilling, Benkel, Behrend, Karlowsky, Pereira Santos, Schardt, Podehl, Faber, Kagelmann, Gummert (70. Brunke)

Tore:
SSV: Amende, Lux
MSV: Podehl (4), Faber, Pereira Santos

Schiedsrichter:
Andreas Becker

Gelbe Karten:
SSV: Jünemann, Naumann
MSV: Pereira Santos, Schardt, Faber

Zuschauer:
ca.50

Premiere in der Stadtliga! Hier wollten wir mal hin, als sich einige „verrückte Typen“ vor knapp 7 Jahren einfielen ließen, die Magdeburger Vereinslandschaft um den SSV Besiegdas 03 zu bereichern. Und nach einer extrem erfolgreichen Vorsaison erwartete man einen Landesklasse-Absteiger, der wahrscheinlich in der Besetzung und in dem Auftreten jedem Stadtligateam das Fürchten lehren würde. So bekam man richtig eins auf die Mütze, nicht nur ergebnistechnisch, sondern vor allem fußballerisch. Aber Anfang fängt mit „A“ an:

Dem Coach standen aus verschiedenen Gründen wieder einige Leute nicht zur Verfügung. Dennoch war man optimistisch, ein unseren Ansprüchen genügendes Spiel aufziehen zu können. Doch bereits nach wenigen Minuten erkannte man, dass der sehr lauf- und spielstarke Gast an diesem Tage den Taktstock schwang. Die jungen Preußen wirkten durch die Bank individuell sehr stark, zeigten technisch und spielerisch von Beginn an eine beeindruckende Vorstellung. Und so fielen in Abständen die Tore 1 bis 3 in der ersten Hälfte. Besiegdas wirkte im Verlauf der 1. Halbzeit zum Teil recht hilflos und schien mit einem so schnellen Rückstand sowie einer so eindeutigen Unterlegenheit nicht klar zu kommen. Man fand keine Mittel, defensiv dagegen zu halten und offensiv spielerische Akzente zu setzen. Das 0:3 zur Pause war heftig, aber verdient.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnte sich der Aufsteiger zunächst etwas besser in Szene setzen, erzielte trotz des schnellen und ernüchternden 0:4 durch Lux und Amende die ersten beiden Stadtligatore und hatte danach 2 große Chancen zu weiteren Treffern, die jedoch vergeben wurden. Im Anschluss fanden die Gäste wieder zu ihrer Stärke, markierten das 5. Tor und ließen die Besiegdas-Hoffnungen sinken. Mit dem Schlusspfiff wurde auch noch der 6. Treffer erzielt, was zwar negativ für uns ist, dem Spielverlauf aber entspricht.

Fazit: Die Leistung von Besiegdas ist natürlich in so einem Spiel nur bedingt bewertbar, wobei Einigen ein gebrauchter Tag angedreht wurde. Der Gast hingegen dürfte so zu den absoluten Topkadidaten für die Stadtmeisterschaft zählen. Bleibt nur zu hoffen, dass man personell auch gegen andere Teams so auftritt.

Ausblick: Für uns gilt es, den Kopf wieder zu heben und voller Zuversicht zum nächsten Landesklasse-Absteiger ins Stadion „Neue Welt“ zu reisen, um um die ersten Punkte zu kämpfen. Anpfiff beim Polizei SV wird am 04.092010 um 15 Uhr sein.

Besiegdas!!!